Lichtenberg

Rundgänge durch Gedenkstätte Hohenschönhausen starten

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Die Gedenkstätte Hohenschönhausen bietet ab dem 21.5. wieder Führungen an.

Die Gedenkstätte Hohenschönhausen bietet ab dem 21.5. wieder Führungen an.

Foto: Maurizio Gambarini / FUNKE Foto Services

Führungen der Gedenkstätte Hohenschönhausen starten ab 21. Mai. Mit Voranmeldung, negativem Corona-Test oder Impfnachweis.

Ab Freitag, dem 21. Mai, startet die Gedenkstätte Hohenschönhausen wieder mit Rundgängen. Ehemals politisch Inhaftierte sowie Historikern führen durch den Außenbereich des Haftkomplexes und durch den großen militärischen Sperrbezirk, in dem das Gefängnis lag, so informiert die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Gedenkstätte. Die Führungen finden stündlich zwischen 10 und 16 Uhr für maximal 25 Personen statt. Begehungen der Innenräume der Untersuchungshaftanstalt sind noch nicht wieder möglich.

Auch die Dauer- und die Sonderausstellung in der Gedenkstätte können wieder besucht werden. Nach vorheriger Anmeldung erhalten Gäste in der Zeit zwischen 9 und 18 Uhr ein einstündiges Zeitfenster, das jeweils zur vollen Stunde für die Dauerausstellung und zum letzten Viertel der vollen Stunde für die Sonderausstellung „Stasi in Berlin“ beginnt.

Erforderlich für den Ausstellungsbesuch oder die Teilnahme an einer Führung ist die Vorlage entweder eines negativen Testergebnisses, das nicht älter als 24 Stunden ist, oder der Nachweis einer vollständigen Impfung 14 Tage nach der Verabreichung. Außerdem ist eine FFP2-Maske zu tragen.

Die Dauerausstellung „Inhaftiert in Hohenschönhausen: Zeugnisse politischer Verfolgung 1945-89“ informiert über die Geschichte des Haftortes. Auf 700 Quadratmetern zeigt sie rund 500 seltene Exponate und mehr als 300 historische Fotos. Referenten und Zeitzeugen stehen als Experten in der Ausstellung für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung.

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Stasi in Berlin – Überwachung und Repression in Ost und West“ ist eine 170 Quadratmeter große begehbare Luftaufnahme Berlins. Sie dokumentiert, wo die Stasi im Ost- und Westteil der Stadt geheime Dienstobjekte, Stützpunkte und tausende „konspirative Wohnungen“ unterhielt

Für den Besuch der Gedenkstätte oder die Teilnahme an einer Führung ist eine Voranmeldung notwendig unter Besucherdienst besucherdienst@stiftung-hsh.de oder telefonisch unter 030 / 98608230. Im gesamten Gedenkstättenbereich gelten die Vorkehrungen des Gesundheitsschutzes.