Proberäume

Das Rockhouse bleibt in Lichtenberg erhalten

Der Senat unterstützt den Kulturstandort Rockhouse. Die Musiker müssen aber mit höheren Mieten für die Proberäume rechnen.

Berlin. Das Lichtenberger Rockhouse bleibt. Das Haus, das rund 1000 Musikern Proberäume zur Verfügung stellt, bleibt als Kulturstandort erhalten. Das kündigte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus an. Der Senat habe sich mit dem Eigentümer darauf verständigt, die Proberäume für die kommenden 20 Jahre zu sichern. Allerdings müssen sich die Musiker auf Mieterhöhungen einstellen.

Der Senat habe sich bereit erklärt, sich mit 2,50 Euro pro Quadratmeter an den gestiegenen Kosten zu beteiligen. Der Vertrag soll in den kommenden Wochen unterschrieben werden. Die Musiker wurden am Mittwoch darüber informiert. Ursprünglich sollten die Proberäume zum 31. Mai schließen.

Das Gelände hinter den Gleisen am Bahnhof Lichtenberg ist als Gewerbegebiet ausgewiesen. Dort soll laut Bezirksamt in den nächsten Jahren der Gewerbepark Buchberger Straße entstehen.