Schulbauoffensive

Grundstein für Schule an der Sewanstraße gelegt

In Friedrichsfelde entsteht die dritte Grundschule der Schulbauoffensive in Schnellbauweise. Die Eröffnung ist für Januar 2020 geplant.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres, Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und Bezirksbürgermeister Michael Grunst.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres, Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und Bezirksbürgermeister Michael Grunst.

Foto: Rita Schulze

Lichtenberg. Nach Mahlsdorf und Hohenschönhausen ist jetzt der Grundstein für den dritten Neubau der Schulbauoffensive gelegt worden. Das Gebäude an der Sewanstraße wird als dreizügige Grundschule in Holzmodulbauweise errichtet. Das verkürzt die Bauzeit erheblich.

„Wir haben wesentliche Ziele bei der Sicherung von ausreichenden Schulplätzen in einer zeitgemäßen Qualität in Angriff genommen und sind auf einem guten Weg der Realisierung“, freute sich Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) bei der Grundsteinlegung.

Auch Senatsbaudirektorin Regula Lüscher war voll des Lobes, ebenso Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Linke). So könne schnellstmöglich auf die rasant wachsende Schülerschar reagiert werden, denn schließlich sei die Einwohnerzahl seines Bezirks in den letzten Jahren von 260.000 auf 290.000 gestiegen. „Da ist noch mal eine ganze Kleinstadt dazugekommen.“ Und ein Ende des Zuzugs ist nicht in Sicht. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite entstehen beispielsweise gerade 600 neue Wohnungen.

Sporthalle für Schul- und Vereinssport

Mit 26 allgemeinen Unterrichtsräumen, einem Mehrzweckraum mit Küche, Lernwerkstätten und Verwaltungsräumen wird die Grundschule im offenen Ganztagsbetrieb 432 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften aufnehmen.

Dazu gehören auch eine Sporthalle für den Schul- und Vereinssport sowie Außenanlagen mit Spielfeld und Gymnastikwiese. Die Sporthalle wird zusätzlich über einen vorhandenen Gehweg im Norden erschlossen, um eine unabhängige Zugänglichkeit für den Vereinssport zu ermöglichen.

Das Schulgebäude soll ab Februar 2020 für den Schulbetrieb zur Verfügung stehen und wird insgesamt nicht mehr als 25 Millionen Euro kosten. Sie wird mit der ersten Klasse gegründet und dann über die Jahre hochgefahren.

Verwirrung und Ärger herrscht jedoch bei einigen Eltern von Schulanfängern. Sie hatten bereits Bescheid bekommen, dass ihre Kinder hier zum Schuljahresbeginn 2019/2020 eingeschult werden. Bei diesem Bescheid würde es sich um einen ganz normalen Verwaltungsvorgang handeln, erklärte dazu der zuständige Bezirksstadtrat Wilfried Nünthel (CDU). Wo die Erstklässler nun im ersten Halbjahr unterrichtet werden, werde derzeit geprüft.

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