Bildung

Seniorenuniversität startet in Lichtenberg

Von Breitmaulnashorn bis demografischer Wandel: Das Themenangebot für Wissenshungrige älteren Semesters in Lichtenberg ist groß.

Die Angebote der Seniorenuniversität Lichtenberg stoßen auf großes Interesse.

Die Angebote der Seniorenuniversität Lichtenberg stoßen auf großes Interesse.

Foto: BA Lichtenberg

Lichtenberg. Ein Zeichen für lebenslange Bildung: Das Programm der Seniorenuniversität Lichtenberg ist in diesem Jahr so voll wie nie. In zehn Vorlesungen können wissenshungrige Seniorinnen und Senioren ein breites Themenspektrum kennenlernen – sogar Gespenster stehen auf der Agenda. Unter diesem Titel wird nämlich die sozialpolitische Relevanz des demografischen Wandels diskutiert.

Zu den vier Lichtenberger Hochschulen, dem Leibniz-Institut für Wildtierforschung und der Howoge sind dieses Jahr noch das Lichtenberger Museum und die Volkshochschule hinzugekommen. „Damit sind jetzt fast alle Bildungsträger im Bezirk mit im Boot. So etwas gibt es in keinem anderen Berliner Bezirk“, freut sich Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke).

Auch Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD) ist stolz auf die Lichtenberger Seniorenuniversität: „Die Vorlesungen sind auf ein vielseitiges und anspruchsvolles Publikum zugeschnitten: interessante Themen, unterhaltsam dargeboten und dennoch mit wissenschaftlichem Anspruch.“

Großes Interesse an nicht nur seniorentypischen Themen

Die Seniorenuniversität findet seit dem Jahr 2011 jährlich statt. Diese Art der besonderen Ringvorlesung wird traditionell gut besucht und zeigt die Neugier und das große Interesse nicht nur an seniorentypischen Themen bis ins Alter.

Den Auftakt macht am 27. März die Vorlesung „Wandern wirkt Wunder“ in der Hochschule für Gesundheit und Sport (Vulkanstr. 1). Am 3. April wird im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Alfred-Kowalke-Str. 17) mit der „Rettung des Nördlichen Breitmaulnashorns“ ein interessanter Einblick in die moderne Veterinärwissenschaft gegeben.

Um „Armut und soziale Ungleichheit in Deutschland“ geht es am 10. April in der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (Köpenicker Allee 39). Den neuen Herausforderungen für die Stadtentwicklung durch Klimawandel und Digitalisierung widmet sich der Vortrag am 17. April in der Hochschule für Technik und Wirtschaft (Treskowallee 8).

Von Frühjahrskräutern bis Wohnungsbau

Wie ein Gemälde entsteht und die Vorstellung auf die Leinwand gelangt, ist am 24. April in der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin Thema. Hinaus in den Landschaftspark Herzberge führt die Frühjahrskräuterwanderung mit der Volkshochschule am 15. Mai.

Am 22. Mai werden der demografische Wandel und die Alternativen zum Generationenvertrag in der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin diskutiert, während am 29. Mai „Der Tod und das Recht“ in der HWR Hochschule für Wirtschaft und Recht (Alt-Friedrichsfelde 60) auf der Agenda steht.

Wie historische Zeitzeugnisse im Zeitalter der Digitalisierung präsentiert werden können, erfahren Interessierte am 5. Juni im Museum Lichtenberg (Türrschmidtstraße 24). Schließlich gibt am 12. Juni die Howoge am Anton-Saefkow-Platz 13 mit ihren Neubauprojekten Einblicke in die Aufgaben und Arbeitsweisen einer Wohnungsbaugesellschaft.

Um eine vorherige Anmeldung unter seniorenuniversitaet@lichtenberg.berlin.de mit Bezugnahme auf einzelne oder mehrere Vorlesungen wird gebeten.

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