Bildung

Barbara Schöneberger besucht Schülerfirmen

Die Moderatorin ist neue Botschafterin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, die sich für Bildungserfolg einsetzt.

Tatkräftige Unterstützung leistete Barbara Schöneberger bei der Schülerfirma "Küche".

Tatkräftige Unterstützung leistete Barbara Schöneberger bei der Schülerfirma "Küche".

Foto: Friedrich Bungert / DKJS

Friedrichsfelde. Über prominenten Besuch konnten sich die Schüler der Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule in Friedrichsfelde freuen. Moderatorin Barbara Schöneberger besuchte als neue Botschafterin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) die Schülerfirmen "Holzwerkstatt Kniese" und "Küche".

Die Stiftung setzt sich dafür ein, dass junge Menschen in Deutschland Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe erfahren. Wichtiger Bestandteil der Arbeit ist die Förderung von pädagogischen Schülerfirmen, wo sich Kinder und Jugendliche im geschützten Rahmen an echten Aufgaben ausprobieren können und Übergang von der Schule in den Beruf gelingen kann.

So kümmern sich die 15- bis 16-jährigen Mitarbeiter der "Holzwerkstatt Kniese" um kleine Projekte und Tischlerarbeiten. Von den dort gebauten Strandstühlen war Barbara Schöneberger bei ihrem Rundgang so begeistert, dass sie sofort zwei kaufte.

Auch von der "Küche" schwärmte die 44-Jährige. Dort können sich alle Jahrgangsstufen der integrierten Sekundarschule aktiv für die gesunde Ernährung an der Schule einsetzen: Belegte Brötchen und Eierkuchen werden in den Pausen zu Produktionskosten verkauft. "Das geht weg wie warme Semmeln - im besten Sinne", freute sich Barbara Schöneberger und half beim Backen.

Engagement speist sich aus der Praxis

Den Job als Botschafterin zu übernehmen, sei für sie eine leichte Entscheidung gewesen: "Ich möchte mich für Bildung stark machen, weil Bildung die Grundlage von allem ist." Nach vielen Projekten im Ausland habe sie inzwischen das Gefühl gewonnen, dass man auch innerhalb Deutschlands tätig werden müsse.

"Deshalb tun wir ganz gut daran, gute, praktische Projekte an den Start zu bringen. Bildung ist ja immer so ein nebulöser Begriff, aber hier haben wir heute gesehen, dass sich Engagement und Motivation aus der Praxis speisen." Dann musste sie los: Draußen warteten bereits zahlreiche junge Fans mit gezücktem Handy, um ein Selfie mit ihr zu machen.

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