Ehrenamt

Bürgerstiftung Lichtenberg feiert 10. Geburtstag

Zum Jubiläum wird eine positive Bilanz gezogen. Dennoch ist die Stiftung ständig auf der Suche nach Geldgebern für ihre Projekte.

Karin Strumpf, Kirsten Falk und Christina Emmrich (v.l.) von der Bürgerstiftung Lichtenberg mit Bezirksbürgermeister Michael Grunst.

Karin Strumpf, Kirsten Falk und Christina Emmrich (v.l.) von der Bürgerstiftung Lichtenberg mit Bezirksbürgermeister Michael Grunst.

Foto: Rita Schulze

Karlshorst. Einen runden Geburtstag konnte die Bürgerstiftung Lichtenberg am 10. Oktober feiern. Seit zehn Jahren engagieren sich Bürger für Bürger, die den Bezirk weiterhin zu einem attraktiven Wohn-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort entwickeln. Gefeiert wird das im Kulturhaus Karlshorst. Traditionsgemäß überreicht der Lichtenberger Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) an diesem Tag auch die Bürgermedaille. Das ehrenamtliche Engagement sei "der Kitt der Gesellschaft", sagte er bei einem Gespräch vorab.

Die Bilanz der Bürgerstiftung Lichtenberg ist positiv: in den zurückliegenden Jahren hat sie im Berliner Bezirk Lichtenberg 65 Projekte mit insgesamt rund 75.000 Euro unterstützt, etwa den Grünen Campus Malchow, eine Rollstuhltanzgruppe oder die "Grauen Zellen", die Kindern mit Lerndefiziten helfen. Vorstandsvorsitzende Kirsten Falk freut sich, wenn Projekte durch ihre Unterstützung wachsen können, und ist überrascht, wie viele phantasievolle Ideen es im Bezirk gibt. Begeistert ist sie auch vom Engagement junger Leute: "Die sind besser als ihr Ruf", freut sie sich.

Das Beschaffen von Geldern ist und bleibt aber ständiger Schwerpunkt der Arbeit der Bürgerstiftung. Und so würden immer Personen gesucht, die neben Zeit auch Geld geben können. "Eine der Haupteinnahmequellen ist die jährlich stattfindende Benefizgala", sagt Christina Emmrich, ehemalige Bezirksbürgermeisterin und Mitglied des Vorstandes der Bürgerstiftung. Die Jubiläumsgala zum 10. Geburtstag findet am 9. März 2019 im Theater an der Parkaue statt. Dann zeigen Lichtenberger Künstlerinnen und Künstler ihr Können und begeistern das Publikum - und verzichten auf ein Honorar. Viele Helferinnen und Helfer sowie Sponsoren tragen ebenso dazu bei, dass die Einnahmen nahezu in voller Höhe in die Unterstützung von Projekten fließen können.

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