Starkregen

Tierheim fordert Hilfe vom Senat nach Schaden durch Unwetter

Das Dach des Tierheims hielt den Regenmassen nicht stand. Der Tierschutzverein kann die Sanierung nicht alleine stemmen.

Das Tierheim Berlin finanziert sich ausschließlich durch Spenden, Nachlässe und Mitgliedsbeiträge (Archivbild)

Das Tierheim Berlin finanziert sich ausschließlich durch Spenden, Nachlässe und Mitgliedsbeiträge (Archivbild)

Foto: Theo Heimann / ddp

Lichtenberg. Durch die schweren Regenfälle der vergangenen Wochen hat das Tierheim Berlin starke Schäden erlitten. Jetzt bittet der Tierschutzverein, der das Heim im Bezirk Lichtenberg betreibt, den Senat um finanzielle Hilfe.

"Unseren Tieren steht das Wasser im Sinne des Wortes bis zum Hals", sagte die Vorsitzende des Vereins, Ines Krüger, am Freitag. Es sei dem schnellen Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken, dass keine Tiere zu Schaden gekommen seien.

"Ich appelliere an den Berliner Senat, für sein "Vorzeige-Tierheim" Verantwortung zu übernehmen und uns unbürokratisch und schnell mit Mitteln aus Nothilfe-Fonds zu unterstützen", sagte Krüger. Jede Hilfe werde dringend gebraucht. Bislang finanziert sich das Heim ausschließlich aus Spenden, Nachlässen und Mitgliedsbeiträgen.

Besonders im Krankenbereich und in der Tierarztpraxis sind dem Verein zufolge große Schäden entstanden. Die rund 13 000 Quadratmeter große Dachkonstruktion habe den Wassermassen nicht standgehalten. Expertenschätzungen zufolge werde die Sanierung des Daches Millionen kosten. In dem 1841 gegründeten Tierheim werden momentan fast 10 000 Tiere versorgt.

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