Kinderleiche

Totes Baby in Lichtenberg: Polizei geht 16 Hinweisen nach

Die Polizei nahm in einer Unterkunft für Flüchtlinge Speichelproben. Mit Ergebnissen der Untersuchung wird erst nach Ostern gerechnet.

Am Fundort  hängen Plakate i,n deutscher und arabischer Sprache

Am Fundort hängen Plakate i,n deutscher und arabischer Sprache

Foto: Steffen Pletl

Nach Angaben einer Polizeisprecherin haben mehr als 300 Frauen eine Speichelprobe abgegeben. Die Aktion erfolgte am Donnerstag aufgrund eines richterlichen Beschlusses, sagte die Sprecherin.

Auf die Spur zur Flüchtlingsunterkunft brachten spezielle Spürhunde der Polizei, sogenannte Mantrailer. Bereits am Tag, nachdem der tote Säugling gefunden wurde, hatte die Polizei die Hunde eingesetzt. Die Hunde hatten dann die Polizei zur Flüchtlingsunterkunft geführt. Nachdem der Beschluss des Richters für die DNA-Reihenuntersuchung vorlag, waren Beamte der Polizei und der 7. Mordkommission am Donnerstag in der Flüchtlingsunterkunft, um Proben zu nehmen. In der Unterkunft leben derzeit rund 1200 Menschen.

„Sowohl Betreiber als auch Helfer und die Flüchtlinge selbst hätten sich sehr kooperativ gezeigt, sagte die Polizeisprecherin. „Es gab große Unterstützung“. Mit Ergebnissen der Untersuchung wird erst nach Ostern gerechnet.

Derzeit geht die Polizei im Fall 16 hinweisen nach. Darunter seien solche, die sich auf die beiden Handtücher beziehen, in die das Mädchen eingewickelt war. Aber es gebe auch Hinweise auf Personen.