Zoo Berlin

Ein Treffen mit dem Berliner Flinkwallaby-Baby Monti

Im Tierpark Berlin zieht Jens Schnabel Flinkwallaby Monti auf. Nun lernt das Jungtier lernt auch seine Känguru-Familie kennen.

Wallaby-Baby Monti aus dem Tierpark Berlin trifft nach und nach den Känguru-Clan

Wallaby-Baby Monti aus dem Tierpark Berlin trifft nach und nach den Känguru-Clan

Foto: Zoo und Tierpark Berlin

Noch bekommt Monti die Milchflasche. Doch inzwischen darf das sechs Monate alte Flinkwallaby-Baby auch zur Fütterung. Dort lernt er den Rest seiner Ersatz-Familie kennenlernen.

Denn mit sechs Monaten wird es für Monti eng im „Ersatz-Beutel“ von Tierpfleger Jens Schnabel. „Die ersten Hüpfer sind geschafft, nun ist es an der Zeit, endlich auch seine Artgenossen kennenzulernen“, heißt es aus der Pressestelle des Zoo Berlin. „und wo lernt man sich besser kennen als bei der gemeinsamen Fütterung?“

Montis Mama Mona ist ganz plötzlich Ende Juni verstorben. Seitdem lebt der Känguru-Junge im „Ersatz-Beutel“ von Tierpfleger Jens Schnabel. Er zieht das kleine Känguru liebevoll von Hand auf.

Monti sei mit einer „ordentlichen Portion Mut und Appetit für zwei“ ausgestattet, mit denen e r sich unter seine künftige Känguru-Familie mische. Salat, Mohrrüben, Gurke und Gras sind eine willkommene Abwechslung zur gewöhnlichen Milchflasche. Die bekommt Monti zurzeit noch tagsüber und zwar alle drei Stunden.

Von neugierig bis schüchtern, von übermütig bis zaghaft – so ganz angekommen ist Monti in seiner neuen Känguru-Familie noch nicht. Schritt für Schritt wird der Flinkwallaby-Junge nun an sein künftiges Leben gewöhnt. Ende August ist es dann ganz vorbei mit dem Beutelleben. Wie alle anderen Kängurus auch, muss Monti dann auf eigenen Beinen durch das Gehege hüpfen.