Die Regenbogenstühle haben ihr Ziel erreicht

Erst wurden die Stühle in allen Farben des Regenbogens bemalt, nun hängen sie an Bäumen in Halensee.

Erst wurden die Stühle in allen Farben des Regenbogens bemalt, nun hängen sie an Bäumen in Halensee. Die jungen Künstler haben alle eins gemeinsam viel Fantasie und das Down Syndrom. Von Sofia Mareschow Nun sind sie angekommen an ihrem Ziel und schweben wie skurrile Fabelwesen umgeben von Laub in in luftiger Höhe. Die elf Stühle des Projekts "Goldener Regenbogenstuhl" der Berliner Künstlerin Jutta Poppe hängen paarweise in den Bäumen des Parkplatzes vor dem sonst eher nüchternen Bauhaus in Halensee. Die jungen Künstler, die die einfachen Holzstühle mit Pinsel, Farbe, Gefühl und Phantasie verziert haben, strahlen glücklich bei ihrer eigenwilligen, besonderen Vernissage, die so besonders ist wie sie selbst. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen - haben das Down Syndrom.

Fünf der Künstler sind heute dabei - mit Eltern, Geschwistern und Freunden. Die kleine Truppe, die sich am Dienstagnachmittag in der gleißenden Sonne zusammengefunden hat, fällt auf im Gewusel ein- und ausparkender Kundenautos. Die Initiatorinnen überwachen die ordnungsgemäße Platzierung der Stühle und ihre Sicherung mit goldfarbenen Schlössern. Auch Volker Hannemann, der Leiter der Farbenabteilung und ein Sponsor der Aktion, lächelnd für Erinnerungsfotos.

Susanne Voss, Leiterin der Neu Westender "Traumdisco", einer inklusiven Tanzveranstaltung, hatte Räumlichkeiten für die Aktion zur Verfügung gestellt. Die Freude leuchtet ihr aus den Augen, als sie von ersten Publikums-Reaktionen berichtet. "Kaum hatten wir mit der Aktion angefangen, schon hatten wir die erste Spende für die Traumdisco bekommen, von einem Passanten", sagt sie. Die Kunstobjekte werden fünf Wochen auf dem Bauhaus-Parkplatz ausgestellt, dann kommen sie in den Jugendclub, wo sie im Rahmen der Juli-Traumdisco gewürdigt werden. "Am 14. Juli steigt um 17.30 Uhr die Party", sagt sie.

Glückliche Tage in emsiger Teamarbeit

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