Berlin. Acht markante Standorte stehen im Fokus. Den Anfang könnte der Urbanhafen machen.

Der Anblick ist meist chaotisch. Herrschen nicht gerade strenge Coronaregeln, stehen am Ufer des Urbanhafens in Kreuzberg reihenweise die Schnapsflaschen neben überfüllten Mülleimern, daneben Berge von Pizzakartons. Radfahrer sausen an Fußgängern vorbei, die Wiesen gleichen stellenweise Steppen, der Staub des Gehwegs liegt in der Luft. Unter anderem dort am Landwehrkanal plant der Bezirk nun gegenzusteuern. Für acht markante Orte in Friedrichshain-Kreuzberg - von der Admiralbrücke bis zur historischen Fontanepromenade - wird ein Entwicklungskonzept erstellt. Ziel ist es, so Fördermittel zu gewinnen und einst ansehnliche Stadträume massiv zu sanieren. Ergebnisse der Bürgerbeteiligung werden in diesem Monat veröffentlicht.