Notbremse

Monika Herrmann: Spielplätze umzäunen und abschließen

Gegen Müll und Spritzbestecke: In Friedrichshain-Kreuzberg sollen abschließbare Zäune um Spielplätze gezogen werden.

Verkohlte Bänke, Kippen im Sand: Der Spielplatz zwischen Cuvry- und Falckensteinstraße.

Verkohlte Bänke, Kippen im Sand: Der Spielplatz zwischen Cuvry- und Falckensteinstraße.

Foto: Patrick Goldstein

Berlin. Müll, Partyhinterlassenschaften und Spritzbesteck auf den Spielplätzen von Friedrichshain-Kreuzberg, Spielverbot im Görlitzer Park: Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) will jetzt gegensteuern.

Wie Sprecherin Sara Lühmann am Mittwoch erklärte, ist vorgesehen, abschließbare Zäune um die Spielplätze zu ziehen. Tagsüber sollen sie für Anwohnerinnen und Anwohner zugänglich bleiben. „Kinder und ihre Eltern müssen die Spielplätze vor ihrer Haustür sorgenfrei und ohne Einschränkungen nutzen können“, sagte Lühmann. Genaueres zur Planung liege nicht vor.

Es sei nicht wahrscheinlich, dass alle 168 Spielplätze im Bezirk umzäunt werden, eher werde man sich auf besonders betroffene konzentrieren. Verursacher seien Feiernde, Drogenkonsumenten, Wohnungslose aber auch Eltern.

Durch Corona verlagere sich im zurückliegenden Jahr vieles auf öffentliche Plätze, hatte Herrmann im September beklagt. Der Verkehrsausschuss hat im Oktober zugestimmt, den besonders heruntergekommenen Kreuzberger Spielplatz zwischen Cuvry- und Falckensteinstraße zu schließen.