Rekommunalisierung

Berlin kauft weitere 151 Wohnungen an der Karl-Marx-Allee

Erst 2019 kaufte Berlin Wohnungen an der Karl-Marx-Allee - nun folgt ein weiterer Block. Die Gewobag übernimmt 151 Wohnungen.

Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD).

Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD).

Foto: Jörg Krauthöfer

Im Juli vergangenen Jahres kaufte das Land bereits 670 Wohnungen an der Karl-Marx-Allee, um damit Wohnungsunternehmen Deutsche Wohnen zuvor zu kommen. Jetzt folgt ein weiterer Block. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewobag übernimmt 151 Wohnungen des Blocks F-Nord. Verkäuferin ist die Predac-Gruppe. Über den Kaufpreis machte die Senats-Finanzverwaltung auf Nachfrage keine Angaben.

Voraussichtlicht ab dem 1. April übernimmt die Gewobag die Bewirtschaftung des Bestandes. Mieter erhalten jetzt Gelegenheit zu prüfen, ob sie ihre Wohnung selbst kaufen wollen.

Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) sagte, dass Neubau zwar das wichtigste Instrument zur Schaffung von Wohnraum bleibe - daneben dienten punktuelle Ankäufe durch die städtischen Wohnungsbaugesellschaften aber dazu, „Wohnungen vorzugsweise in ehemaligen Sozialwohnungsquartieren im Bestand zu halten oder – wie in diesem Fall – wieder in den öffentlichen Bestand zurückzuholen“.