Versorgung

Notdienstpraxis am Vivantes Klinikum Friedrichshain eröffnet

Die neue Einrichtung soll das Rettungsstellenpersonal der Klinik entlasten.

Das Vivantes Klinikum in Friedrichshain.

Das Vivantes Klinikum in Friedrichshain.

Foto: Pamela Raabe

Berlin. In Friedrichshain hat die Notdienstpraxis für Erwachsene der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin (KV) ihre Arbeit aufgenommen. Andrea Grebe, Vorsitzende der Vivantes Geschäftsführung und der stellvertretende KV-Vorstandsvorsitzende Burkhard Ruppert, stellten sie am Donnerstag vor.

Die Praxis ist freitags von 15 bis 21 Uhr, sonnabends, sonntags und an Feiertagen von neun bis 21 Uhr erreichbar. Da sie in der Rettungsstelle an der Landsberger Allee angesiedelt ist, so Grebe, erhoffe man sich an Wochenenden und Feiertagen eine spürbare Entlastung. „Wer plötzlich erkrankt oder sich verletzt, kann oft nicht selbst einschätzen, wie schwerwiegend dies wirklich ist“, sagte sie. In der Rettungsstelle werde man diese Menschen mit der Notdienstpraxis bestmöglich behandeln.

Im Klinikum werden jährlich etwa 118.000 Patienten behandelt, davon etwa 72.000 ambulant und 46.000 stationär. Durch die Lage in einem dicht besiedelten Gebiet, so KV-Vorstandschef Ruppert, sei die Rettungsstelle hochfrequentiert. „Genau hier können wir mit unserer KV-Notdienstpraxis das Rettungsstellenpersonal entlasten, so dass dieses sich auf die schweren Notfälle konzentrieren kann“, sagte Ruppert.