Kreuzberg

Ufer des Landwehrkanals werden instand gesetzt

Im Frühjahr 2007 waren ein Uferabschnitt am Maybachufer in Neukölln und später einer am Tempelhofer Ufer in Kreuzberg abgerutscht.

Der Landwehrkanal auf Höhe des Urbanklinikums im Herbst.

Der Landwehrkanal auf Höhe des Urbanklinikums im Herbst.

Foto: dpa

Berlin. Die Sanierung der Ufer des Landwehrkanals ist mit einer Teststrecke gestartet. Die Arbeiten an dem 85 Meter langen Abschnitt gegenüber vom Sommerbad in Kreuzberg hätten Ende Januar begonnen, teilte das Wasserstraßen-Neubauamt am Dienstag mit.

Die Teststrecke ist demnach während der Bauarbeiten für den Schiffsverkehr gesperrt, da nur vom Wasser aus saniert werden kann. Die Instandsetzung des Abschnitts koste etwa eine Million Euro und soll bis zum Beginn der Wassertourismussaison im April abgeschlossen sein.

Insgesamt stelle der Bund als Eigentümer der Bundeswasserstraße 66 Millionen Euro für die Instandsetzung der Ufer des Landwehrkanals zur Verfügung. Weitere Abschnitte sollen ab 2021 saniert werden, sagte ein Sprecher des Wasserstraßen-Neubauamts.

Der fast elf Kilometer lange Landwehrkanal steht unter Denkmalschutz und verbindet die Spree am Osthafen mit dem Spreekreuz in Charlottenburg. Nachdem im Frühjahr 2007 zuerst ein Uferabschnitt am Maybachufer in Neukölln und später einer am Tempelhofer Ufer in Kreuzberg abgerutscht waren, kam es zu zunächst einem Streit über die Instandsetzung der Kanalufer und das Fällen von Bäumen.

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