Karl-Marx-Allee: Große Zustimmung für den Weiterverkauf

Mehr als ein Drittel aller Mieter haben der Übergabe ihrer Wohnungen an die Gewobag zugestimmt.

Berlin- Kreuzberg. Sie lassen sich ein auf ein Abenteuer. Ende vergangener Woche hatten die Mieter von drei Blöcken an der Karl-Marx-Allee Zeit zu überdenken, ob sie ihre Unterstützung für die Rekommunalisierung der von ihnen genutzten Wohnungen zustimmen wollen. Infrage kommen rund 700 Objekte. Dazu war eine Mindestquadratmetersumme von 26 Prozent erforderlich.

Nach Auswertung der eingereichten Unterlagen ergibt sich, das die erforderliche Summe in allen drei Blöcken erreicht wurde. Grünes Licht also für den Kauf der Wohnungen durch die Mieter sowie für den unmittelbaren Weiterverkauf an das landeseigene Wohnungsunternehmen Gewobag. In den drei Blöcken entschieden sich 34, 40 und 46 Prozent dafür.

Ursprünglich wollte der größte private Vermieter in Berlin, die Deutsche Wohnen, die Appartements übernehmen. Das Unternehmen hat sich bereits im Vorfeld vorbehalten, nach Sichtung der Unterlagen rechtliche Schritte gegen den Verkauf an die Gewobag einzuleiten.

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