Berliner Kiezkultur

Notes of Berlin amüsiert mit Litfaßsäule am Heinrichplatz

Der Blog „Notes of Berlin“ zeigt online witzige Notizen aus der Hauptstadt. Nun kommen sie zurück in die Offline-Welt.

Die neue Notes-of-Berlin-Säule am Kreuzberger Heinrichplatz

Die neue Notes-of-Berlin-Säule am Kreuzberger Heinrichplatz

Skurrile Liebesgesuche, Nachbarschaftsstreits in Berliner Schnauze und herrlich komische Vermisstenmeldungen: Seit 2010 sammelt der Berliner Joab Nist auf seinem Blog Fotografien der lustigsten Zettel der Stadt. Die Litfaßsäule am Heinrichplatz dient als "Rückspiegelung der Zettel dahin, wo sie hingehören - nämlich in den Offline-Bereich", sagt Nist. Die Säule zeigt nun nämlich eine Auswahl der "Notes of Berlin".

In Kooperation mit der Außenwerbungs-Firma "Die Draußenwerber" hat die neue Säule ihren Platz im Herzen Kreuzbergs eingenommen. Für Nist spiegeln die Notzen ein Stück Alltagskultur der Berliner wider und fangen Stimmungen in den Kiezen an.

Die Litfaßsäule als Mittel der Präsentation wurde dabei nicht zufällig gewählt: Diese wurde nämlich 1855 in Berlin erfunden. Ernst Litfaß holte sich damals die Genehmigung für 100 Litfaßsäulen in der Stadt ein. Die Idee: Der Wildplakatierung der Berliner Einhalt zu gebieten und einen zentralen Ort für die Kiezkommunikation zu schaffen.

Ein paar der witzigen Zettel haben wir in unserer Galerie zusammengestellt.

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