Kreuzberg

Gerhart-Hauptmann-Schule wird Flüchtlingsheim

Ein Flüchtling vor der Gerhart-Hauptmann-Schule (Archivbild)

Ein Flüchtling vor der Gerhart-Hauptmann-Schule (Archivbild)

Foto: Felix Zahn / dpa

Noch 20 Flüchtlinge besetzen zurzeit die Gerhart-Hauptmann-Schule. Ende Januar soll hier eine neue Notunterkunft eingerichtet sein.

In die seit Jahren besetzte frühere Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg werden bald weitere Flüchtlinge einziehen. Die Umbauarbeiten am Nordflügel seien abgeschlossen, sagte Finanzstadträtin Jana Borkamp (Grüne) am Freitag. Bis spätestens Ende des Monats soll die neue Notunterkunft mit 109 Plätzen demnach bezugsfertig sein. Der Bezirk hatte die Pläne bereits im September angekündigt.

Eine weitere Unterkunft für Flüchtlinge, Studenten, wohnungslose Frauen und Familien mit geringem Einkommen soll ab Herbst auf dem Hof des Geländes entstehen.

In der früheren Schule lebten von 2012 bis 2014 einige Hundert Obdachlose und Flüchtlinge. Im Sommer 2014 zogen die meisten Besetzer aus. Die verbleibenden rund 20, selbst ehemalige Asylbewerber, bleiben vorerst im Südflügel wohnen. Jährlich zahlt der Bezirk mehr als eine Million Euro für den Unterhalt des Geländes. Am teuersten sind die Wachleute.

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