Berlin. Die Umbenennung geht auf ein dunkles Kapitel der Geschichte zurück. Die 92-jährige Enkelin des Namensgebers findet bewegende Worte.

Als Miriam Lotem das Mikrofon ergreift, wird es an der viel befahrenen Ecke zwischen Joachimsthaler Straße und Kurfürstendamm schlagartig leise. Selbst der Verkehrslärm scheint für einen Moment innezuhalten. „Es war mir nicht leicht, mein Land, zurzeit blutend und leidend, zu verlassen“, sagt die 92-jährige.