Kirche

Gedächtniskirchen-Pfarrer Martin Germer geht in Rente

Martin Germer ist seit 2005 Pfarrer an der Gedächtniskirche.

Martin Germer ist seit 2005 Pfarrer an der Gedächtniskirche.

Foto: Reto Klar / FUNKE Foto Services

Martin Germer, Pfarrer an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, wird Ende August in den Ruhestand gehen.

Martin Germer, Pfarrer an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, wird Ende August in den Ruhestand gehen. Das ist in einem Gemeinde-internen Newsletter mitgeteilt worden. Germer wurde im Oktober vergangenen Jahres 65 Jahre alt. Der in Berlin aufgewachsene Theologe war 15 Jahre lang als Pfarrer an der Auenkirche in Wilmersdorf tätig, bevor er 2005 an die Gedächtniskirche kam.

Viele Berlinerinnen und Berliner sehen ihn als zentrale Figur und als „Gesicht“ der Gemeinde an – so zum Beispiel nach dem Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz im Dezember 2016. Martin Germer wird am 25. September in einem Gottesdienst mit anschließendem Empfang offiziell verabschiedet, auf den Tag genau 17 Jahre nach seiner Amtseinführung an dieser Kirche.

Es ist aber vorgesehen, dass er auch weiterhin seine wichtige Expertise bei den großen Bauvorhaben einbringt, die von der Stiftung Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und der Gemeinde geplant werden. Dabei geht es um die Sanierung der Fassaden an Glockenturm und Kirche sowie um die Erweiterung der Ausstellung im Alten Turm und die Umgestaltung des Foyergebäudes - insgesamt ein Projekt von rund 35 Millionen Euro, für das Bund und Land Berlin Mittel bereitstellen.

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