Corona-Pandemie

Schausteller hoffen auf Weihnachtsmarkt an Gedächtniskirche

So lange es keine Absage wegen Corona gibt, laufen die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz.

Weihnachtsmarktes an der Gedächtniskirche.

Weihnachtsmarktes an der Gedächtniskirche.

Foto: Gregor Fischer / dpa

Berlin. Schausteller hoffen weiterhin darauf, dass der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Charlottenburg ab dem 2. Dezember 2020 stattfinden kann. So lange es keine neuen Corona-Regeln und keine Absage gebe, bereite man sich weiter darauf vor, hieß es vom Schaustellerverband Berlin.

Viele Weihnachtsmärkte in Berlin sind aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden. Erst am Montag entschieden etwa die Veranstalter des Spandauer Weihnachtsmarkts, ihn nicht stattfinden zu lassen. Bereits Anfang November wurde der Markt am Schloss Charlottenburg abgesagt. Eine Verschiebung des Starttermins war angesichts der komplizierten Organisation nicht möglich gewesen, begründete Veranstalter Tommy Erbe die Entscheidung. Aufgrund eines Beschlusses von Bund und Ländern blieben Weihnachtsmärkte wegen der Pandemie im November verboten.

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Entscheidung über Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche am 25. November

Die Schausteller an der Gedächtniskirche geben trotz aller Komplikationen die Hoffnung nicht auf. „Wenn wir dürfen, machen wir den Markt“, sagte Peter Müller, zweiter Vorsitzender des Schaustellerverbands, am Freitag während der Aufstellung des Weihnachtsbaums an der Gedächtniskirche. Allerdings mache man sich auch auf die Möglichkeit einer Absage gefasst. Man wolle das Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten abwarten, in denen über das weitere Corona-Vorgehen entschieden wird.

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Am Montag hatten Merkel und die Ministerpräsidenten getagt, dabei jedoch keine neuen Entscheidungen bezüglich des Teil-Lockdown gefällt. Ein weiteres Treffen ist für den 25. November geplant. Die Eröffnung des Weihnachtsmarkts wäre also „Stand heute möglich“, sagte Arne Herz, stellvertretender Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf. Allerdings könne er weitere Aussagen über den Markt nach dem 25. November treffen.

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