Bauprojekt

Welche Gebäude am U-Bahnhof Spichernstraße entstehen

Bauarbeiten gibt es nicht nur am U-Bahnhof Spichernstraße, sondern auch nebenan an der Bundesallee. Was dort gebaut wird.

So soll das Bürogebäude an der Bundesallee aussehen.

So soll das Bürogebäude an der Bundesallee aussehen.

Foto: Eike Becker_Architekten, Aesthetica Studio

Nicht nur am U-Bahnhof Spichernstraße wird gebaut, auch am anliegenden Grundstück zwischen Meierottostraße, Pariser Straße und Bundesallee fahren momentan Bagger durch tiefe Baugruben. Nun steht fest, was dort entsteht: ein Bürokomplex und ein Hotelgebäude. Sie sollen künftig Fläche für 650 Arbeitsplätze sowie 350 Gäste bieten.

Die Baugenehmigung für beide Neubauten hat das Immobilienunternehmen Investa Real Estate nun vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf erhalten. Mit dem Abriss des Bestandsgebäudes aus den 1970er-Jahren sowie den Gründungsarbeiten wurde bereits begonnen. Mit der Fertigstellung rechnet das Unternehmen im Herbst 2022.

Bundesallee: Büro- und Hotelkomplex 28 Meter hoch werden

Insgesamt sollen das Bürogebäude 10.170 Quadratmeter und das Hotel 7.285 Quadratmeter Gesamtfläche haben, wie aus einer Pressemittelung hervorgeht. Beide Neubauten sollen jeweils sechs Obergeschosse und ein Staffelgeschoss auf insgesamt 28 Metern umfassen. Im Erdgeschoss des Büroturms sollen Gewerbeflächen entstehen. Hier könnten Gastronomiebetriebe wie zum Beispiel ein Café einziehen. Eine Vollküche gebe es allerdings nicht, so eine Sprecherin des Immobilienunternehmens.

In den Untergeschossen beider Gebäude sind Tiefgaragen geplant. Unter dem Hotel sollen 15 Stellplätze, unter dem Bürokomplex 35 Stellplätze errichtet werden. Zudem soll es dort zehn Elektrozapfsäulen und Fahrradstellplätze geben. Neben einer Dachterrasse soll das Bürogebäude auch einen grünen Innenhof bekommen. Dort sollen künftigen Mitarbeitern Arbeitsplätze im Freien angeboten werden.

Ingenieurbüro soll einziehen

Ein Mieter für die Büros wurde auch schon gefunden: Ein Ingenieurbüro soll dort einziehen. Die Fassade beider Komplexe soll aus Glas, Aluminiumprofilen und Faserbeton bestehen. „Die Fassade ist inspiriert von textilen Webmustern, die wir in den größeren Maßstab übertragen und architektonisch neu interpretieren. Sie veranschaulichen abwechslungsreich die Struktur des Hauses“, sagt Eike Becker, Architekt der beiden Gebäude.