Diplomatische Beziehungen

Bezirksamt zeigt Flagge zu deutsch-israelischer Freundschaft

Zum 55. Jahrestag der deutsch-israelischen Freundschaft hisste Bürgermeister Naumann die Israel-Flagge vor dem Rathaus Charlottenburg.

Michaela Engelmeier, Generalsekretärin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (l.) und Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann hissen die Israel-Flagge vor dem Rathaus Charlottenburg..

Michaela Engelmeier, Generalsekretärin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (l.) und Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann hissen die Israel-Flagge vor dem Rathaus Charlottenburg..

Foto: Privat

Berlin. Flagge für die deutsch-israelische Freundschaft hat das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf am Dienstagmorgen gezeigt. Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) hisste gemeinsam mit Michaela Engelmeier, der Generalsekretärin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, seinem Stellvertreter Arne Herz (CDU) sowie den Bezirksstadträten Oliver Schruoffeneger (Grüne), Heike Schmitt-Schmelz (SPD) und Detlef Wagner (CDU) die Israel-Flagge vor dem Rathaus Charlottenburg.

Anlass war der Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel vor 55 Jahren. „Insbesondere mit Blick auf unsere beiden seitdem intensiv gelebten Städtepartnerschaften mit Or-Yehuda seit 1965 und Karmiel seit 1985 bringen wir mit dem Hissen der Fahne Israels unsere Freude und Dankbarkeit über die in 55 Jahren in wunderbarer Weise gewachsene deutsch-israelische Freundschaft zum Ausdruck“, sagte Naumann.

Aktion sendet Signal gegen antisemitische Stereotypen

Generalsekretärin Engelmeier freute sich über die „großartige Aktion“. Sie habe gemeinsam mit dem Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft alle Bezirke und Städte, die eine Städtepartnerschaft mit Israel pflegen, dazu aufgerufen, am 12. Mai die Flagge zu hissen, sagt Engelmeier.

„Die Aktion sendet ein wichtiges Signal gegen antisemitische Stereotypen und Israel-Hass, den manche Teilnehmer der Demonstrationen gegen die Corona-Strategie der Bundesregierung zeigen“, sagt Engelmeier. Deutsche Kommunen sollten sich in diesen Zeiten zur Solidarität mit der demokratisch gewählten Regierung Israels und den jüdischen Bürgern bekennen, so Engelmeier weiter.