Glühweinverkauf

AG City und Schausteller sammeln wieder für den DRK-Wärmebus

Am Nikolaus-Tag verkaufen Geschäftsleute und Schausteller in der City West wieder Glühwein für den DRK-Wärmebus, der Obdachlosen hilft.

Charity kann auch gut schmecken: AG-City-Mitarbeiterin Romy Schubert, Morgenpost-Redakteurin Petra Götze vom Verein Berliner helfen, Stadtrat Arne Herz (CDU) und AG-City-Sprecher David Eckel beim Glühwein-Verkauf für den Wärmebus 2018 

Charity kann auch gut schmecken: AG-City-Mitarbeiterin Romy Schubert, Morgenpost-Redakteurin Petra Götze vom Verein Berliner helfen, Stadtrat Arne Herz (CDU) und AG-City-Sprecher David Eckel beim Glühwein-Verkauf für den Wärmebus 2018 

Foto: Carolin Brühl

Charlottenburg.  Alle Jahre wieder verkaufen AG City und Schaustellerverband einen Nachmittag lang Glühwein mit und ohne Schuss für einen guten Zweck. Der Erlös kommt dem Wärmebus des DRK zugute, der in den kalten Winternächten Obdachlosen hilft. Aus der Benefizaktion, die dieses Jahr am Freitag, 6. Dezember, von 12 bis 19 Uhr stattfindet, ist fast so etwas wie ein Familientreffen für Menschen geworden, die in der City West leben und arbeiten und gern einen Obolus für den guten Zweck geben. Glühwein und auch nichtalkoholische Getränke gibt es auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz neben dem Wasserklops.

Unterstützung für den DRK-Wärmebus

In Berlin sind nach letzten Schätzungen des DRK etwa 50.000 Menschen wohnungslos – zwischen 6000 und 10.000 Menschen davon leben auf der Straße. Der DRK-Wärmebus versorgt Obdachlose in Berlin. Im Winter 2018/2019 war der Wärmebus in 149 Nächten im Einsatz und hatte in diesem Zeitraum knapp 2000 Kontakte zu Menschen ohne Unterkunft. Rund 320 Personen wurden in Notunterkünfte gefahren. Es wurde warmer Tee angeboten und Schlafsäcke, Rucksäcke, wärmende Winterkleidung und festes Schuhwerk ausgegeben.

Auch einige Institutionen spenden

Bereits im Vorfeld des karitativen Glühweinverkaufs haben einige Institutionen bereits für den guten Zweck gesammelt: Vattenfall Wärme Berlin AG (5000 Euro), Berliner Sparkasse (1500 Euro), der Verein der Berliner Morgenpost „Berliner helfen“ (1000 Euro) sowie die Schaubühne Berlin (200 Euro)