Bäderbetriebe

Neue Halle des Stadtbad Charlottenburg geschlossen

Schließzeit soll voraussichtlich mehrere Wochen betragen. Grund sind Rostschäden an der Unterdecke im gesamten Schwimmbereich.

Bleibt für mehrere Wochen geschlossen: die neue Halle des Stadtbades Charlottenburg

Bleibt für mehrere Wochen geschlossen: die neue Halle des Stadtbades Charlottenburg

Foto: Bäderbetriebe

Charlottenburg. Die Neue Halle des Stadtbades Charlottenburg an der Krumme Straße 9 ist nach Angaben der Berliner Bäderbetriebe seit Donnerstag vorübergehend geschlossen. Grund sind Rostschäden an der Unterdecke im gesamten Schwimmbereich. Um zu verhindern, dass Teile dieser Decke herabfallen, müssen zunächst sämtliche Lasten auf der Decke, darunter die Wärmedämmung und die Heizung, demontiert werden. Während dieser Arbeiten kann das Bad nicht genutzt werden. Die Schließzeit wird nach Informationen der Bäderbetriebe voraussichtlich mehrere Wochen betragen. Ob weitere Arbeiten nötig sind, werde nun untersucht.

Rostschäden im Bad in Charlottenburg festgestellt

Ende Oktober waren zwischen Dach und Unterdeckenkonstruktion Teile herabgefallen, ein Gutachter hatte am 30. Oktober die Unterdecke über dem Lehrschwimmbecken geöffnet und bei einer Untersuchung großflächig Rost festgestellt. Daraufhin war am 5. November auch die Unterdecke über dem großen Becken begutachtet worden, auch dort wurden großflächige Schäden ausgemacht. Da nicht ausgeschlossen werden könne, dass die gesamte Konstruktion versagt und Teile oder auch die gesamte Decke herabstürzen, wurde die Halle unverzüglich geschlossen, so die Bäderbetriebe.

Geschichte des Bades

Die Neue Halle des Stadtbades Charlottenburg wurde 1974 gleich neben dem alten Stadtbad Charlottenburg eröffnet. Sie verfügt über ein 50-Meter-Becken sowie ein Nichtschwimmer- und ein Kleinkindbecken. Das Bad wird sowohl für das Schul- und Vereinsschwimmen genutzt als auch von der Öffentlichkeit.