Sportmetropole

Faire Fußbälle für Berliner Schulen

Berlin will als Sportmetropole Vorreiter sein. Die City West bietet auch Workshops an.

Mit fairen Bällen für fairen Handel im Bezirk: Lidia Perico

Mit fairen Bällen für fairen Handel im Bezirk: Lidia Perico

Foto: Carolin Brühl

Berlin. Schülerinnen und Schüler des Walther-Rathenau-Gymnasiums in Grunewald sind die ersten, die jetzt mit „fairen Bällen“ spielen können. Dabei hat das mit sportlicher Fairness erst einmal nur sekundär etwas zu tun. „Es ist uns als Sportmetropole Berlin wichtig, dass die Bälle, mit denen unsere Berliner Schulen Sport treiben, unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt werden“, sagte Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki.

Faire Bälle für alle Schulen

Seit Anfang März können alle Berliner Schulen die fair gehandelten Fußbälle über das Landesverwaltungsamt beziehen. Sowohl die Senatsverwaltung für Inneres und Sport als auch der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf unterstützen die landesweite Kampagne „Berliner Sport – Rund um Fair!“, die sich zum Ziel gesetzt hat über Missstände bei der Fußballproduktion zu informieren und mehr Bewusstsein beim Kauf von Sportartikeln zu schaffen.

Nachhaltigkeit ins Bewusstsein holen

„Unser Angebot an die bezirklichen Schulen: Das Faire Bildungspaket plus 10 Sportbälle plus Workshop zum Thema Fairer Handel“, sagt Charlottenburg-Wilmersdorfs Umweltstadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne). Damit will der Bezirk das Thema Fairer Handel und UN-Nachhaltigkeitsziel 12 der Agenda 2030 „Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion“ stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Im „Torwartzimmer“ des Rathauses Charlottenburg gibt es seit dieser Woche auch die Möglichkeit, Produkte aus Fairem Handel und ökologischem Anbau zu probieren und einzukaufen.

Mehr Infos:

Interessierte Schulen können sich bei Lidia Perico, Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung unter bne@charlottenburg-wilmersdorf.de melden.

Weitere Informationen gibt es unter https://berlinersport-fair.com/