Ausstellung

Ahmed Ramadans Appell an ein humanistisches Bewusstsein

Die Kommunale Galerie zeigt eine Ausstellung mit Arbeiten von Ahmed Ramadan, der seit seiner Flucht aus Syrien in Berlin lebt.

Verarbeitet in seinen Arbeiten Inhaftierung und Flucht: Ahmed Ramadans Werk“ Käfig.

Verarbeitet in seinen Arbeiten Inhaftierung und Flucht: Ahmed Ramadans Werk“ Käfig.

Foto: Daniel Rupp

Die Arbeiten Ahmed Ramadans zeugen auch von einer existenziellen Auseinandersetzung mit einer gesellschaftlichen Realität, in der humane Verantwortlichkeit zunehmend schwindet. Seine Biografie und aktuelle Alltagserfahrungen sind Ramadans Motive. 1988 im syrischen Tartous geboren, lebt und arbeitet Ramadan nach seiner Flucht seit 2011 in Berlin. Bereits in Damaskus hat er Kunst studiert, was er ab 2013 an der Universität der Künste Berlin fortsetzen kann.

Ramadan reflektiert in seinen Werken die Bedürfnisse der Menschen nach Geborgenheit, Zuhause, Harmonie, nach Frieden und Freiheit. Seine Werke können als mahnende Symbole für die Gesellschaft gelesen werden. Er berührt die großen Fragen des Menschseins und appelliert hoffnungsvoll an ein globales humanistisches Bewusstsein. Ramadan ist Träger des Diffring-Preises für Skulptur.

Information

Die Ausstellung ist vom 14. April bis 26. Mai in der Kommunale Galerie, Hohenzollerndamm 176 zu sehen. Öffnungszeiten: Di.-Fr., 10-17 Uhr, Mi. 10-19 Uhr, So. 11-17 Uhr. Eintritt frei.