Preußenpark

Wohin der Thai-Markt im Preußenpark ziehen soll

Die Debatte um den Thai-Markt im Preußenpark in Wilmersdorf geht weiter. Am Ende könnte der Markt verboten werden.

Über den Umgang mit dem Thai-Markt im Preußenpark wird im Charlottenburg-Wilmersdorf seit langem gestritten (Archiv)

Über den Umgang mit dem Thai-Markt im Preußenpark wird im Charlottenburg-Wilmersdorf seit langem gestritten (Archiv)

Foto: dpa

Berlin. Wochenende für Wochenende lockt der Thai-Markt im Wilmersdorfer Preußenpark Scharen von Besuchern an, längst steht er in vielen Reiseführern. Doch das bunte Treiben hat auch seine Schattenseiten. Auf der großen Wiese im Park wächst vielerorts kein Gras mehr, Berge von Müll türmen sich nach der wöchentlichen Street-Food-Sause auf.

All das ist vielen Anwohnern und Bezirkspolitikern ein Dorn im Auge. Deshalb will der Charlottenburg-Wilmersdorfer Ordnungsstadtrat Arne Herz (DCU) härtere Regeln aufstellen, schreibt der "Tagesspiegel". Erstmals soll das Konzept am Dienstag im BVV für Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten vorgestellt werden.

Auch Verbot des Thai-Markts möglich

Laut der Zeitung solle der Thai-Markt von der großen Wiese an den Rand des Platzes im Bereich der Brandenburgischen Straße umziehen. Zudem soll die Fläche der Stände deutlich verkleinert werden, heißt es. Daneben wolle der Bezirk von den Händlern verlangen, alle hygienischen und gewerberechtlichen Vorschriften einzuhalten, wie etwa Steuern zu zahlen und Lebensmittel ausreichend zu kühlen.

Die Maßnahmen sollen laut der Zeitung auch auf mehreren Bürgerversammlungen präsentiert und diskutiert werden. Fänden sie dort keine Mehrheit, sehe Herz als einzige Alternative ein konsequentes Verbot des Markts.

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