Zeitungskongress

13 Auszeichnungen für die Berliner Morgenpost in Wien

Beim European Newspaper Congress in Wien wird die Berliner Morgenpost für ihre Wahlberichterstattung und die BIZ gewürdigt.

Jurymitglied Annette Milz (v.l.), Christine Richter (Chefredaktion der Berliner Morgenpost) und Norbert Küpper, Veranstalter European Newspaper Award

Jurymitglied Annette Milz (v.l.), Christine Richter (Chefredaktion der Berliner Morgenpost) und Norbert Küpper, Veranstalter European Newspaper Award

Foto: bm / BM

Wien. Großer Erfolg für die Berliner Morgenpost: Beim europäischen Zeitungskongress in Wien, dem 19. European Newspaper Congress, erhielt die Morgenpost 13 Auszeichnungen – für die Berichterstattung über die Bundestagswahl, aber auch über den Terroranschlag am Breitscheidplatz, außerdem für die Beilage BIZ und besondere Ausgaben wie die zum Street-Art-Projekt "The Haus".

"Zeitungen entwickeln sich kontinuierlich weiter, in Print und online", sagte Norbert Küpper, Veranstalter und Jurymitglied des European News­paper Award. In fast allen Medien zeige sich ein genereller Trend hin zu "alternativen Storyformen und Visual Storytelling". Küpper würdigte besonders die Arbeit der Berliner Morgenpost im Datenjournalismus. "Die Berliner Morgenpost und der Tages-Anzeiger fallen auf durch eine Vielzahl datenjournalistischer Projekte", sagte er am Dienstag in Wien. Es scheine, dass sich nur wenige Spezialisten damit befassten, "größere Datenmengen online zugänglich zu machen". Ausgezeichnet wurde das Morgenpost-Projekt "Es war nicht immer der Osten – Wo Deutschland rechts wählt".

Darüber hinaus gab es Preise für die "vorbildlichen Konzepte und das Design" in der BIZ zur Pressefotografie oder für die Foto-Doppelseiten in der Berliner Morgenpost Kompakt. Insgesamt nahmen 185 Zeitungen aus 27 Ländern am 19. European News­paper Award teil.

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