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Was die Warnsignale am Bahnhof Zoo zu bedeuten haben

Seit Tagen sind mehrmals pro Stunde Warnsignale am Bahnhof Zoo zu hören. Die Bahn erklärt nun, was es damit auf sich hat.

Die Bauarbeiten an der Außenfassade und der Neubau des Zoom Berlin (re.) direkt am Gleis der Stadtbahn machen die Warnsignale erforderlich.

Die Bauarbeiten an der Außenfassade und der Neubau des Zoom Berlin (re.) direkt am Gleis der Stadtbahn machen die Warnsignale erforderlich.

Foto: joerg Krauthoefer

Das Signal ist laut, sehr laut sogar. In unregelmäßigen Abständen ist seit Tagen immer wieder ein Aufjaulen am Bahnhof Zoo zu hören. Selbst in den umliegenden Bürogebäuden und auch am Kudamm ist die Sirene noch wahrnehmbar. Zugleich leuchten entlang der östlichen Gleise des Bahnhof Zoo orangefarbene Warnlampen auf - immer wenn ein Zug durchfährt.

Wie ein Bahnsprecher erklärt, handelt es sich dabei um das Automatische Warnsystem (ATWS), das Bauarbeiter vor der Durchfahrt von Zügen warnt. Nötig war die Installation des ATWS nicht wegen eventueller Gleisbauarbeiten, sondern wegen geplanter Sanierungsmaßnahmen der Außenfassade des Ullrich Supermarkts, der direkt unter den Gleisen liegt, und zwar in Abstimmung mit dem Neubau des Zoom Berlin, das direkt daneben auf dem Gelände des ehemaligen Aschinger Hauses entsteht. Weil die Arbeiten am Mauerkopf in unmittelbarer Nähe zum Gefahrenbereich der Gleise auf der Stadtbahn stattfänden, sei das ATWS notwendig, so der Sprecher.

Wie lange die Arbeiten noch dauern, teilte die Bahn zunächst nicht mit.

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