Wohnungsmarkt

Wohnen in Berlin: Charlottenburg ist das neue Kreuzberg

Jung, erfolgreich, zu Hause in der City West – junge Gutverdiener zieht es in die aufstrebenden Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf.

Ein Anblick als Schlüsselerlebnis: Auf der Dachterrasse des Hotels „25hours“ lernt man den Berliner Westen mit neuen Augen sehen

Ein Anblick als Schlüsselerlebnis: Auf der Dachterrasse des Hotels „25hours“ lernt man den Berliner Westen mit neuen Augen sehen

Foto: Thomas Schubert

Lautlos jagt der Expresslift seinen Schacht empor, trägt die Insassen hinauf zu einem Ort, der sich wie ein Podium des neuen Zeitgeists über den Breitscheidplatz erhebt. Die Tür schwingt auf. Und den Gast begibt sich in eine flippige Welt aus Sichtbeton, zu Sitzmöbeln geformten Holzpaletten und ganz viel Glas. Hier im Dachgeschoss des Hotels "25hours" schlürfen Neu-Charlottenburger Cocktails in der "Monkey Bar." Sie genießen die orientalische Küche im "Neni Berlin". Hummus in dreierlei Farben serviert man auf einer silbernen Etagere.

Der Ausblick ist die Hauptsache

Speis und Trank mögen ein willkommener Anlass sein, hier oben zu verweilen. Aber der Ausblick, das ist die Hauptsache. Am späten Abend die Außenterrasse betreten – ein Muss. "Ich sehe Charlottenburg jetzt mit anderen Augen. Und es liegt an Orten wie diesem", sagt Jens Grünstätder. Den 32-jährigen Softwarentwickler zog es vor drei Monaten in einen Kiez nahe der Technischen Universität Berlin. Dass er seine Freundin überzeugen konnte, die Kisten zu packen, brauchte mehr als Sachargumente. Es bedurfte der richtigen Perspektive. Den Terrassenbesuch nach dem Abendessen.

>> Den ganzen Artikel lesen Sie im Morgenpost-Blog "Im Westen Berlins" <<

© Berliner Morgenpost 2017 – Alle Rechte vorbehalten.