Festival

Das besondere Festival im Märkischen Viertel

Im Atrium präsentieren Schüler der Jugendkunstschule und der Bettina-von-Arnim-Schule Theater, Gesang und Kunst zum Thema Vermessen.

Zum vierten Mal veranstaltet das Atrium zusammen mit der Bettina-von-Arnim-Schule das "More Than Arts Festival" auf dem Gelände am Senftenberger Ring. In diesem Jahr erstellen Schüler und Lehrer Arbeiten zum Thema "Vermessen". Die Veranstalter im Bild: v.li. Sonja Hohn (Kunstlehrerin und Kulturbeauftrage Bettina-von-Arnim Schule), Ralf Heitmann (Schulleiter Bettina-von-Arnim Schule), Claudia Güttner (Leiterin Jugendkunstschule ATRIUM), Annika Niemann (Kulturagentin für kreative Schulen Berlin) 

Zum vierten Mal veranstaltet das Atrium zusammen mit der Bettina-von-Arnim-Schule das "More Than Arts Festival" auf dem Gelände am Senftenberger Ring. In diesem Jahr erstellen Schüler und Lehrer Arbeiten zum Thema "Vermessen". Die Veranstalter im Bild: v.li. Sonja Hohn (Kunstlehrerin und Kulturbeauftrage Bettina-von-Arnim Schule), Ralf Heitmann (Schulleiter Bettina-von-Arnim Schule), Claudia Güttner (Leiterin Jugendkunstschule ATRIUM), Annika Niemann (Kulturagentin für kreative Schulen Berlin) 

Foto: Susanne Kollmann

Berlin. Theater, Orchester, Gesang, Installationen, Videos und Skulpturen – den Besuchern, die zum „More Than Arts Festival“ (übersetzt: Das mehr als nur Kunst Festival) kommen, wird einiges geboten. Zum vierten Mal lädt das Atrium zusammen mit der Bettina-von-Arnim-Schule zu der Veranstaltung ein, die jedes Jahr unter einem anderen Motto steht. In diesem Jahr heißt es: „Vermessen.“

Schüler haben freie Wahl bei der Umsetzung

Die Welt wurde vermessen. Der Mensch wurde vermessen. Fünf Kilo Glück und ein Meter Sommerzeit – was ist das richtige Maß? Warum vermessen wir überhaupt? Diesen Fragen sind Lehrer und Schüler in den vergangenen Monaten nachgegangen und haben dazu Arbeiten entwickelt. Denkt man aber länger über das Thema nach, so lässt sich eine Doppeldeutigkeit erkennen. Denn „vermessen“ bedeutet eben auch überheblich zu handeln. „In erster Linie haben wir nach einem Thema gesucht, bei dem die Künstler frei agieren können und mehrere Möglichkeiten haben, das Thema auch umzusetzen“, sagt Sonja Hohn, Kunstlehrerin und Kulturbeauftragte an der Bettina-von-Arnim Schule. Bei dem Thema beziehen sie sich auch auf diesjährige Humboldt-Jahr, in dem einige Veranstaltungen rundum den Naturforscher Alexander von Humboldt stattfinden.

Professionelle Künstler stehen zur Seite

„Wir möchten den Schülern durch das Festival auch eine Möglichkeit geben, ihre Arbeiten zu präsentieren“, sagt Ralf Heitmann, Schulleiter Bettina-von-Arnim Schule. Rund 600 Schüler haben an den Werken mitgewirkt. Da die Veranstaltung von durch das Landesprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen Berlin“ gefördert wird, stehen den Schülern qualifizierte Künstler zur Seite, die bei der Umsetzung der Idee helfen. „Das ist eine tolle Sache für die Schüler. Man hat nicht immer die Gelegenheit, mit einem externen Profi zusammenzuarbeiten“, sagt Claudia Güttner, Leiterin der Jugendkunstschule Atrium. Die Arbeiten werden an den beiden Tagen, 13. und 14. Juni, auf dem gesamten Areal des Atrium gezeigt, so dass es immer etwas zu sehen und zu hören gibt - wie bei einem Festival.

Tickets sind bereits erhältlich

Für was sich die Lehrer und Schüler der Kunstschule Atrium, der Bettina-von-Arnim-Schule und die von der Gemeinschaftsschule Campus Hannah Höch, die ebenfalls einige Arbeiten bereitstellen, entschieden haben, um das Thema „Vermessen“ umzusetzen, sieht man am 13. und 14. Juni, jeweils ab 18 Uhr, auf dem Gelände des Atrium am Senftenberger Ring – da die Karten begehrt sind, lohnt es sich bereits jetzt Tickets für drei Euro, ermäßigt zwei Euro, zu kaufen. Vorverkauf ist in der Jugendkunstschule Atrium, Senftenberger Ring 97, Mo-Fr 9-15 Uhr, telefonisch unter (030) 40382960 oder per Mail: info@atrium-berlin.de. Weitere Informationen gibt es auf www.atrium-berlin.de