Schmuckbrunnen - Teil 7

Diese Pflanzgefäße sind Reste eines Keramikbrunnens

Ein weiterer ehemaliger Keramikbrunnen vor Altbauten in Alt-Friedrichsfelde wird vorgestellt.

<style><!-- /* Font Definitions */@font-face {font-family:"Cambria Math"; panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; mso-font-charset:1; mso-generic-font-family:roman; mso-font-format:other; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:0 0 0 0 0 0;} /* Style Definitions */p., li., div. {mso-style-unhide:no; mso-style-qformat:yes; mso-style-parent:""; margin:0cm; ; mso-pagination:widow-orphan; font-size:12.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-font-family:"Times New Roman";}p.MsoPlainText, li.MsoPlainText, div.MsoPlainText {mso-style-unhide:no; mso-style-link:"Nur Text Zeichen"; mso-margin-top-alt:auto; margin-right:0cm; mso-margin-bottom-alt:auto; margin-left:0cm; mso-pagination:widow-orphan; font-size:12.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-font-family:"Times New Roman";}span.NurTextZeichen {mso-style-name:"Nur Text Zeichen"; mso-style-unhide:no; mso-style-locked:yes; mso-style-link:"Nur Text"; mso-ansi-font-size:12.0pt; mso-bidi-font-size:12.0pt;}.MsoChpDefault {mso-style-type:export-only; mso-default-props:yes; font-size:10.0pt; mso-ansi-font-size:10.0pt; mso-bidi-font-size:10.0pt;}@page WordSection1 {size:595.3pt 841.9pt; margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; mso-header-margin:35.4pt; mso-footer-margin:35.4pt; mso-paper-source:0;}div.WordSection1 {page:WordSection1;}--></style><p class=""> „Ja wo ist er denn?“ Man muss schon ganz genau hinschauen,um zu erkennen, dass aus den Körpern im Halbrund einmal Wasser sprudeln konnte.Als Bestandteil eines „Boulevards“ wurde gegenüber den NeubautenAlt-Friedrichsfelde Ecke am Tierpark bei der autogerechten Umgestaltung derStraße Alt-Friedrichsfelde zwischen Alleebäumen und frisch gepflanzten Büschen einSpringbrunnen errichtet. Auch er stammt vom Künstler Jürgen Karnopp und begannsein Brunnenleben im Jahr 1981. </p><p class=""> </p><p class=""><b style="mso-bidi-font-weight:normal">Wie sah er aus?</b></p><p class=""> </p><p class="">Das Becken mit einer recht großen Fläche von 3,60 Meter mal8 Meter im Halbrund erreicht eine Höhe zwischen 20 und 75 Zentimeter. AlsBeckenrand und im Inneren befinden sich Keramikkörper unterschiedlicher Größeund Form, die einerseits Wasserspeier darstellten, andererseits auch zum Sitzeneinluden. Die Keramikröhren zur Fahrbahn hin sind als Pflanzkübel ausgeformt. DieExpertenbesichtigung im Jahr 1993 lieferte folgende Einschätzung: „Am Rand dervon uniformen Neubauten eingefassten verkehrsreichen Magistrale korrespondiertder Brunnen mit den kleinen restaurierten Altbauten, betont den intimenCharakter des Platzes und lädt zum Verweilen ein.“ Aber: „Einige der Körpersind beschädigt oder demontiert. Der Brunnen ist stillgelegt.“</p><p class=""> </p><p class=""><b style="mso-bidi-font-weight:normal">Diesem Keramikbrunnengeht es im Jahr 2013 schlecht</b></p><p class=""> </p><p class="">Zwischen den Bäumen schließen sich seitwärts an dasBrunnenhalbrund Hochbeete an. Von einem Platz kann auch gar keine Rede mehrsein. Der zur Straße weisende Brunnenrand ist als eine Reihe Pflanzgefäße nocham besten erkennbar. Einige Teile sind aber schon weggebrochen und ein paartraurige Blattpflanzen hängen heraus. Im Brunnenbecken sind ebenfalls zerstörteKeramikkörper zu sehen, alles ist weitestgehend sich selbst überlassen. Weildie kläglichen Reste in der Nähe eines Kiezrestaurants stehen, sollte der Betreibernach seiner Meinung gefragt werden. <br /></p><p class=""><br /></p><p class="">Aber bei genauerem Hinschauen war dieGaststätte auch schon längere Zeit geschlossen. Andere in der Nähe befindliche frühereLadengeschäfte (Buchhandlung, Rossmann) waren ebenfalls verlassen. DieVorüberkommenden verschiedenen Alters staunten sogar manchmal ob meiner Frage,was sie über diesen Brunnen hier wissen – „was wo ist hier ein Brunnen?“ Umdann mitzuteilen, dass sie dazu auch gar nichts sagen könnten. Nur Horst Klose(78), der gerade seinen Spaziergang in den wärmenden Sonnenstrahlenabsolvierte, meinte: „Eigentlich müsste ich das wissen. Ich wohne nun schonseit 1965 in dieser Gegend. Ich glaube mich zu erinnern, dass Herr Nünthel,unser Baustadtrat, mal vor Bürgern ausführte, welche Brunnen der Bezirk reparierenund erhalten wollte.“ <br /></p><p class=""><br /></p><p class=""><a href="http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/presse/archiv/20120320.1125.367680.html" target="_blank">Mit diesem Hinweis war im Internet dann eine Information anlässlichder Eröffnung der Brunnensaison 2012 zu finden</a>, in dem 13 aktivierte Springbrunnen genannt sind. Der Karnoppsche Brunnen vorAlt-Friedrichsfelde 99 ist aber nicht dabei. Irgendeine Wiederbelebung istdemnach nicht zu erwarten. Die Reste könnten vielleicht spätere Archäologenerfreuen.</p><p class=""><br /><u><span style="text-decoration: none;"></span></u></p><p class=""><u><span style="text-decoration:none"><br /></span></u></p><p class=""><i><u>Quelle</u>:</i></p><p class="MsoPlainText"><i>Sylva Brösicke-Istok, Gabriela Ivan, Romy Köcher, HansSchlegel: „Plastiken Denkmäler, Brunnen in Berlin. Katalog 1993“, BezirkLichtenberg; Luisenstädtischer Bildungsverein Berlin 1993, ISBN 3-89542-012-3;Seite 8</i></p>

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