Golf Cup Berlin

Golferische Unterstützung für kleine Patienten

Petra Götze
Rechtsanwalt Klaus Sawatzki, Boxer Axel Schulz und Golfclubmanager Stefan Kirstein aus Mainz am Start für den guten Zweck.

Rechtsanwalt Klaus Sawatzki, Boxer Axel Schulz und Golfclubmanager Stefan Kirstein aus Mainz am Start für den guten Zweck.

Foto: Petra Götze

Sportler am Start für den guten Zweck: Beim Golf Cup Berlin werden Spenden für die Kinderhilfe Organtransplantation gesammelt.

Berlin.  „Wetter Bombe, nette Mitspieler und denn noch für’n juten Zweck, wat willste mehr?“ Der ehemalige Profi-Boxer Axel Schulz brachte die Stimmung beim Golf Cup Berlin auf den Punkt. Der Deutsche Golf Verband, die Vereinigung clubfreier Golfer und die Sportgemeinschaft des Deutschen Bundestages hatten 84 Teilnehmer in den Golfclub Wannsee geladen, um den Pokal des Deutschen Bundestages auszuspielen.

Gespielt wurde Florida-Scramble, bei dem jeweils vier Spieler ein Team bilden. In vielen Flights spielte ein Olympiasieger oder ein erfolgreicher Sportler mit: Diskuswerfer Lars Riedel, der Schwimmer Stev Theloke, der Biathlet Frank Ullrich, Vorsitzender des Sportausschusses im Bundestag, Bobfahrer Wolfgang Hoppe und der Boxer Axel Schulz waren angetreten, um einen der ihren zu unterstützen: Speerwerfer Klaus Wolfermann engagiert sich seit Jahren mit dem Verein Kinderhilfe Organtransplantation für die kleinen Patienten und ihre Familien während und nach den lebensrettenden Operationen. „Viele von ihnen kämpfen mit finanziellen und psychischen Belastungen. Wir helfen ihnen mit Ausflügen, Therapien und Spenden“, berichtete Wolfermann über die Arbeit des Vereins.

Der Turner und ehemalige Bundestagsabgeordnete Eberhard Gienger (Bronzemedaille am Reck 1976) bewies seine sportliche Fitness nicht nur auf dem Golfplatz, sondern sprang nach der Runde auch noch mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug und landete direkt vor der Terrasse des Clubhauses. Der Erlös aus der Tombola und der Versteigerung von Reisen wurde von Deutschen Golfverband auf 5000 Euro aufgerundet. Ein Teil davon geht auch an das Ambulante Hospiz-Zentrum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Regionen Bad Salzungen/Rhön.