Berliner helfen

So haben Ihre Spenden geholfen

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Petra Götze
Die Kinder der Stephanus Schule bedanken sich für den neuen Spielplatz.

Die Kinder der Stephanus Schule bedanken sich für den neuen Spielplatz.

Foto: Maurizio Gambarini / FUNKE Foto Services

269.000 Euro Spenden hat Berliner helfen e.V. in 2021 ausgeschüttet - für Kinder- und Jugendliche, kranke, bedürftige und alte Menschen.

Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie leiden gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen in Berlin unter den Maßnahmen und dem damit verbundenen Rückgang der Spenden und Einnahmen. Berliner helfen e.V., der Verein der Berliner Morgenpost, konnte dank vieler treuer und großzügiger Spender, die oft anonym bleiben wollen, insgesamt 269.000 Euro Spendengelder ausschütten.

Unterstützung für Kinder und Jugendeinrichtungen

Unterstützt wurden Einrichtungen, die sich in privater Initiative und oft mit viel ehrenamtlichem Engagement um sozial und finanziell benachteiligte, behinderte oder chronisch kranke Kinder in Berlin kümmern. „Danke, dass Sie so treu an unserer Seite stehen“, schreibt Angelika Bier, Gründerin des Haus Jona in Staaken, einer Anlaufstelle für die Kinder aus dem sozialen Brennpunktgebiet, wo sie – wie auch im Schutzengelhaus in Steglitz – Fürsorge, Wertschätzung und Förderung nicht nur bei schulischen Aufgaben erfahren.

Spenden an Schulen für blinde und behinderte Kinder

Aus einer Erbschaft wurden zwei renommierte Einrichtungen für behinderte Kinder in der Stadt mit jeweils 25.000 Euro gefördert: die Stephanus Schule in Weißensee konnte einen neuen Spielplatz mit behindertengerechten Geräten eröffnen und die Zeune-Schule für Blinde in Steglitz konnte dank der Spende spezielle Spielgeräte für ihre blinden und oft mehrfach behinderten Kinder anschaffen. „Mit den Spenden konnten wir die Sachen schnell und unbürokratisch kaufen“, sagte die stellvertretende Schulleiterin Sophia Schmidt-Hieber. An beiden Projekten beteiligte sich der Verein Kinder in Gefahr mit großem Engagement, ebenso wie an der von ihm im August 2021 veranstalteten Charity Gala „Stars in Concert“, mit der die Betreuung krebskranker Kinder und ihrer Familien am Klinikum Buch unterstützt wurde.

Mit dem größten Teil der Spenden hat Berliner helfen gemeinnützige Einrichtungen nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern satzungsgemäß auch für obdachlose, alte oder kranke Menschen unterstützt, darunter die Berliner Stadtmission und ihre Obdachlosen-Ambulanz, ehrenamtliche Besuchsdienste für alte Menschen oder den Verein für Schwerhörige. In Einzelfällen konnten mit einer Spende Zuschüsse zum behindertengerechten Umbau von Fahrzeugen oder der Wohnung ermöglicht werden, was für die Betroffenen eine große Erleichterung ihres Alltags bedeutet.

Rollstuhl-Fahrzeuge für Familien

Besonders groß ist die Freude bei Bozena Lutz und ihrer schwer behinderten Tochter Leoni: Dank einer Spende von Berliner helfen, weiterer Stiftungen und der großzügigen Spende eines Lesers der Berliner Morgenpost kann sie jetzt das speziell für den Rollstuhl ihrer Tochter umgebaute Leasing-Fahrzeug übernehmen. „Wir sind so unendlich dankbar und überglücklich. Ohne das Auto könnten wir uns gar nicht bewegen“, sagt die Mutter.

Bei der Weihnachtsaktion „Schöne Bescherung“ hat sich die Spendensumme nach den Feiertagen noch auf insgesamt 80.000 Euro erhöht, die noch im Januar ausgeschüttet werden. Geld, das vielen Einrichtungen und Organisationen für Kinder und Jugendliche in Berlin helfen wird, ihre Arbeit fortzusetzen. Und die in einigen finanziell schwachen Familien für eine „Schöne Bescherung“ gesorgt haben. „Sie haben unser Weihnachtsfest gerettet“, schreibt eine Mutter aus Charlottenburg. Sehnlichster Wunsch der 13-jährigen Tochter war nach dem Besuch eines Nähkurses eine Nähmaschine.

Danke für Ihre Spenden!

Wir möchten uns bei allen Spenderinnen und Spender für ihr Vertrauen und ihre Großzügigkeit bedanken. Berliner helfen e. V. hat im Herbst vergangenen Jahres nach sorgfältiger Prüfung erneut das Spendensiegel des DZI erhalten. Es bedeutet: jede Spende wird nachprüfbar zweckbestimmt und satzungsgemäß eingesetzt.