Berliner helfen

AG City unterstützt den Wärmebus für Obdachlose

Am 18. Feburar 2021 sind Mitarbeiter des DRK, l. Klaus-Jürgen Meier Vorstandsvorsitzender ag city Berlin in Berlin unterwegs und kümmern sich um Obdachlose. Foto: FUNKE Foto Services

Am 18. Feburar 2021 sind Mitarbeiter des DRK, l. Klaus-Jürgen Meier Vorstandsvorsitzender ag city Berlin in Berlin unterwegs und kümmern sich um Obdachlose. Foto: FUNKE Foto Services

Foto: Sergej Glanze / FUNKE Foto Services

Die AG City Berlin unterstützt seit sieben Jahren den Wärmebus des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

Berlin.  Die AG City Berlin, die Interessengemeinschaft der Gewerbetreibenden der City West, unterstützt seit sieben Jahren den Wärmebus des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Mit Aktionen wie dem Glühweinverkauf auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz sind insgesamt mehr als 50.000 Euro zusammen gekommen. Auch Berliner helfen e.V, der Verein der Berliner Morgenpost, beteiligt sich an der Spendenaktion der AG City. Statt Glühweinverkauf fand im Dezember 2020 coronabedingt ein Plätzchenverkauf in der Winterlounge am Kranzler Eck statt.

Klaus-Jürgen Meier, Vorstandsvorsitzender der AG City, begleitet Donnerstagnacht die Tour mit dem Wärmebus. „Ich will sehen, wofür das Geld, das wir einsammeln, eingesetzt wird“, sagt Meier. Mit dabei ist auch Mario Czaja, Präsident des DRK. Gemeinsam fahren sie mit dem ehrenamtlichen Wärmebus- Team bekannte Schlafstellen von Obdachlosen, S- und U-Bahnhöfe an. Sie verteilen heißen Tee, Schlafsäcke, Isomatten, Decken, und wärmende Kleidung. Es wird jedem Obdachlosen angeboten, ihn in eine Notunterkunft zu fahren. 1500 Plätze stehen in diesem Winter bereit, aufgrund der extremen Kälte in der zweiten Februarwoche ist die Zahl von der Senatsverwaltung für Soziales noch einmal erhöht worden. Dennoch wollen viele Obdachlose ihr Nachtlager auf der Straße nicht aufgeben.

Wegen der Maßnahmen gegen die Pandemie sind die meisten Tagesstätten für Menschen ohne festen Wohnsitz geschlossen. „Durch den Lockdown gibt es die klassischen Orte, wo die Leute etwas zu essen und zu trinken kriegen, nicht mehr. Deswegen sind Spenden umso wichtiger“, sagt DRK-Präsident Czaja. Der DRK-Wärmebus kann täglich von 18 bis 24 Uhr über Tel.: (030) 600 300 1010 gerufen werden, der Kältebus der Stadtmission ist über Tel.: (0178) 523 58-38 erreichbar.

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