Berliner helfen

Die glücklichen Gewinner des Malwettbewerbs

Malwettbewerb der Pin AG: Peter-Frankenfeld-Schule erhält einen Sonderpreis von 1000 Euro. Auch 25 Tablets vergeben.

Die Gewinnerklasse in der Grundschule am Windmühlenberg in Gatow.

Die Gewinnerklasse in der Grundschule am Windmühlenberg in Gatow.

Foto: Sven Darmer

Berlin. Der neunjährige Adam aus der Spandauer Grundschule am Windmühlenberg wollte es zuerst gar nicht glauben, als ihm Kunstlehrerin Bettina Ruhland die Nachricht überbrachte, dass er beim Mal-Wettbewerb der Pin AG den Sonderpreis der Berliner Morgenpost gewonnen hat. „Erst, als wir im Internet nachgeschaut haben und er sein Bild mit seinem Namen entdeckt hat, war er überzeugt“, erzählt Schulleiterin Susanne Schäfer.

Mit seinem Bild „Fröhliche Weihnachten“ hat Adam einen Satz Tablets für seine fünfte Klasse gewonnen. Dafür gab es an der Gatower Grundschule einen Riesenapplaus von seinen Mitschülern und strahlende Gesichter hinter den Masken bei Klassenlehrer Per Günther und Kunstlehrerin Bettina Ruhland, die die Klasse zum Wettbewerb angemeldet hatte.

„Wir haben schon so oft mitgemacht und nun zum ersten Mal gewonnen. Ein toller Preis!“, sagt Bettina Ruhland. Die Tablets sind eine Spende an den Schulförderverein und werden jeweils an die nächste fünfte Klasse weitergegeben.

Gewinnerbilder können als Postkarten verschickt werden

Am diesjährigen Malwettbewerb „Pin macht Schule“ haben 35 Schulen teilgenommen. Über die Gewinner konnte öffentlich online abgestimmt werden. Die ausgewählten Motive liegen am 6. Dezember 2020 als Weihnachtskarten der Berliner Morgenpost bei und sind online unter www.pin-macht-schule.de zu sehen.

Der von Berliner helfen e. V. gestiftete Sonderpreis für Förderschulen, eine Spende in Höhe von 1000 Euro, geht in diesem Jahr an die Klasse 2 der Peter-Frankenfeld-Schule in Lankwitz. Klassenlehrerin Carolin Wecke kümmert sich mit Erziehungshelferin Jana Belkhin und Betreuerin Kerstin Sanatci um sechs Kinder mit unterschiedlichen Handicaps. „Wir sind eine fröhliche und freundliche Klasse. Obwohl vier Kinder nicht sprechen können, verständigen wir uns mit Gebärden und Mimik“, sagt Carolin Wecke.

Die Spende soll für einen schönen Ausflug verwendet werden, sobald das wieder möglich sein wird. Zurzeit wird in der Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung coronabedingt von 8 bis 12.30 Uhr unterrichtet, normalerweise bis 15 Uhr. Knapp 100 Kinder besuchen die Schule bis zum 18. Lebensjahr und erlangen einen sonderpädagogischen Schulabschluss.