Berliner helfen

Unterstützung für das Elternhaus am Klinikum Buch

Das passiert mit der Spende von Berliner helfen aus der Aktion „Wir helfen Helfern“ im Ronald McDonald Haus am Klinikum Buch.

Renate Gerlach ist Leiterin des Ronald McDonald Hauses in Berlin-Buch.

Renate Gerlach ist Leiterin des Ronald McDonald Hauses in Berlin-Buch.

Foto: bm / BM

Berlin. Das Ronald McDonald Haus Berlin-Buch ist ein Elternhaus für Familienangehörige von schwer kranken Kindern, die im benachbarten Helios-Klinikum oft über lange Zeit behandelt werden müssen. Aufgrund der Entfernung ist vielen Familien das ständige Pendeln zum Wohnort nicht möglich, weil zum Beispiel Frühgeborene im Stundentakt versorgt werden müssen oder sie für eine Krebsbehandlung von weither anreisen müssen. Die Familien leisten einen Kostenbeitrag von 22,50 Euro pro Nacht im Apartment, der in aller Regel von deren Krankenkassen übernommen wird.

Unter dem Motto „Aus der Region für die Region“ sammelt das Elternhaus Spenden für die Finanzierung seiner Betriebskosten, die pro Jahr ca. 220.000 Euro betragen. Apartment-Patenschaften und Charity-Veranstaltungen bilden dabei die größte Spendenquelle, die in diesem Jahr nun fast versiegt ist.

Im Rahmen der Aktion „Wir helfen Helfern“ hat Berliner helfen e. V. zusätzlich zu der seit Jahren bestehenden Apartment-Patenschaft für das Elternhaus am Virchow-Klinikum in Wedding auch eine Spenden-Patenschaft für die Gemeinschaftsräume des Elternhauses in Buch übernommen.

Elternhaus in Buch: Ein „Zuhause auf Zeit“ auch während der Corona-Krise

„Wir konnten in diesem Jahr noch keine einzige Veranstaltung mit unserem Freundeskreis durchführen. Dank wunderbarer Spender wie Ihnen wächst er trotzdem weiter“ bedankt sich Renate Gerlach, Leiterin des Hauses am Klinikum Buch und fügt hinzu: „Dass sich so viele Leser an Ihrer Aktion beteiligt haben, finden wir großartig!“

Auch während der Corona-Krise blieb das „Zuhause auf Zeit“ für Eltern schwer kranker Kinder geöffnet, unter erschwerten Lebens- und Arbeitsbedingungen für Gäste wie Mitarbeiter. 30 ehrenamtliche Helfer sind seit dem Ausbruch des Virus bis heute nur stark reduziert im Einsatz.