Regentipp

Mit Obstbauern in die Vergangenheit reisen

Das denkmalgeschützte Koch'sche Haus in Glindow ist ein für die Havelregion typisches Büdnerhaus. Erbaut im Jahr 1769, beherbergt das kleine Häuschen heute ein Heimatmuseum. Darin kann man die verrußte Original-Kochstelle besichtigen, außerdem Hausrat und Möbel, die vom Alltag im 18. und 19. Jahrhundert berichten.


Einen Kilometer südlich liegt das Ziegeleimuseum Glindow. Als Berlin mit Beginn des Industriezeitalters rasant wuchs, baute man mit Ziegeln aus Werder. In der Ziegelei können Besucher erleben, wie Ziegel im historischen Handstichverfahren hergestellt und im Ringofen gebrannt werden. Mit den Steinen werden heute denkmalgeschützte Bauwerke restauriert.

Im alten Stadtgefängnis von Werder wird die Geschichte des Wein- und Obstanbaus und der Fischerei erzählt. Abschließen kann man die Museumstour im Café Muckerstube, das wie die Wohnung einer Obstbauernfamilie eingerichtet ist.

Das Koch'sche Haus , Sa./So., 11-17 Uhr, Eintritt frei, Tel. 033 27/401 42, Kietz 3, 14542 Glindow;

Förderverein Historische Ziegelei Glindow e.V. , März-Okt., Mi./Sa./So., 10-16 Uhr, Eintritt 4 Euro, Tel. 033 27/66 93 95, Alpenstraße 47, 14542 Glindow, www.ziegeleimuseum-glindow.de

Obstbaumuseum, Apr.- Sept., Mi., 11-16 Uhr, Sa./So., 13-17 Uhr, Eintritt 1,50 Euro, Tel. 033 27/78 33 74, Kirchstraße 6/7, 14542 Werder (Havel);

Café Muckerstube , Do.-So., 14.30-17.30 Uhr, Brandenburger Straße 164, 14542 Werder (Havel), Tel. 033 27/429 61, www.muckersche.de .