Blaulicht-Blog

Frau schwer verletzt vor Wohnhaus: Mordkommission ermittelt

| Lesedauer: 8 Minuten
Polizisten nahmen den Tatverdächtigen in einem BVG-Bus in Lichtenberg fest.

Polizisten nahmen den Tatverdächtigen in einem BVG-Bus in Lichtenberg fest.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg vom 10. März 2023.

Frau schwer verletzt vor Wohnhaus – Mordkommission ermittelt

Wegen des Verdachts eines versuchten Totschlags in Johannisthal ermittelt seit der vergangenen Nacht eine Mordkommission der Berliner Polizei. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Akeleiweg hatte gegen 0.55 Uhr die Polizei alarmiert, nachdem er aus einer Wohnung Hilferufe einer Frau gehört hatte. Wie die Ermittler mitteilten, lag eine 30-Jährige schwerverletzt vor dem Wohnhaus, als die Einsatzkräfte eintrafen. Die Frau war demnach ansprechbar und gab an, ihr 29 Jahre alter Lebensgefährte hätte sie vom Balkon der im zweiten Obergeschoss gelegenen Wohnung gestoßen. Der Tatverdächtige entfernte sich zunächst, konnte jedoch wenig später an der Kreuzung Sterndamm/Stubenrauchstraße in einem Bus der BVG festgenommen werden. Die Frau wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, die Ermittlungen dauern an.

Tiergarten: Polizist schwer verletzt nach Unfall mit Motorrad an der Siegessäule

Wie die "BZ" zuerst berichtete, ereignete sich am Freitag Nachmittag in Tiergarten ein schwerer Unfall, bei dem ein Verkehrspolizist verletzt wurde. Demnach habe eine Autofahrerin auf der Straße des 17. Juni plötzlich vor dem Motorrad gebremst um zu wenden. Der Polizeibeamte, der als Vorauskommando einer Fahrzeugkolonne fungierte, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Heck des bremsenden Fahrzeugs.

Der Polizist soll nach dem Unfall mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden sein. Ob die bremsende Fahrerin für den Zusammenprall allein verantwortlich ist, ist derzeit noch unbekannt.

Karlshorst: Betrunkener Fahrer rammt Laterne

Heftiger Unfall an der Treskowallee in Karlshorst am Donnerstagabend: Gegen 21.50 Uhr krachte ein Audi-Fahrer mit mehreren Insassen in einem Baustellenbereich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in das Heck eines Skoda. Der Audi kam nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr gegen ein Baustellenschild und krachte gegen einen Lichtmast. Vor Ort hieß es, dass das Baustellenschild durch den Aufprall mehrere Meter weit weg geschleudert wurde. Autoteile flogen demnach über 15 Meter weit durch die Luft. Augenzeuge des Unfall berichteten, dass sich auf dem Bürgersteig zum Unfallzeitpunkt viele Besucher des gerade beendeten Fußballspiels von Union Berlin befanden, getroffen von den Trümmerteilen wurde laut ersten Angaben aber niemand. Die Skoda-Fahrerin blieb unverletzt, der Audi-Fahrer soll betrunken gewesen sein, hieß es vor Ort. Überall auf der Straße verteilt lagen Trümmerteile. Die Polizisten verdonnerten die Insassen des Unfallautos kurzerhand zum Aufräumen,

Friedrichshain-Kreuzberg: Homophober Angriff – Mitarbeiter angespuckt

Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt seit Donnerstagnachmittag wegen des Verdachts einer Körperverletzung mit homophobem Hintergrund. Gegen 14.15 Uhr sollen vier Männer eine Beratungsstelle in der Wilhelmstraße betreten haben. Laut Mitteilung begannen sie ein Gespräch mit dem 49 Jahre alten Mitarbeiter. Einer der Männer soll ihn gefragt haben, ob er homosexuell sei. Der Mitarbeiter erkannte die Männer, es waren Störenfriede, die schon mal auffällig wurden. Daher forderte er sie auf, die Beratungsstelle zu verlassen. Daraufhin habe ihn einer der Männer angespuckt, was der Mitarbeiter als sehr eklig empfunden habe. Danach seien die Männer abgehauen und in unbekannte Richtung entkommen. Die Ermittlungen laufen.

Lichtenberg: Fußgänger auf Zebrastreifen von Auto erfasst

In Neu-Hohenschönhausen ist am Donnerstagabend ein 33 Jahre alter Mann bei einem Unfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, befuhr ein 22-Jähriger mit einem Audi gegen 19.45 Uhr die Vincent-van-Gogh-Straße. Der Audi-Fahrer erfasste an der Kreuzung zur Warnitzer Straße auf dem dortigem Zebrastreifen den 33-Jährigen, der gerade die Straße überquerte. Der Fußgänger erlitt schwere Verletzungen am Kopf und musste notoperiert werden. Zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme bestand für den Fußgänger Lebensgefahr. Die Ermittlungen dauern an.

Lichtenberg: Unfall mit zwei Verletzten

Bei einem Unfall in Lichtenberg sind am Donnerstagabend zwei Personen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich an der Landsberger Allee Ecke Weißenseer Weg. Die beiden Fahrer wurden vor Ort von Notfallsanitätern erstversorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser transportiert. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die Feuerwehr räumte die Kreuzung. Im Kreuzungsbereich kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Unfallursache war zunächst unklar, zum Zeitpunkt des Unfalls schneite es stark.

Gendarmenmarkt: Kreuzungscrash mit BVG-Bus

Am Gendarmenmarkt in Mitte es es am Donnerstagabend gegen 21 Uhr zu einer Kollision zwischen einem BVG-Bus und einem Auto gekommen. Vor Ort hieß es, dass der Fahrer des BMW in einem Rettungswagen betreut und erstversorgt werden musste. Der Fahrer des Busses wurde ebenfalls gesichtet. Im Linienbus wurde demnach niemand verletzt. Die Feuerwehr räumte die Kreuzung. Die Unfallursache war zunächst unklar, offenbar handelt es sich um einen Vorfahrtsfehler des BMW-Fahrers. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Die Französische Straße war für knapp 45 Minuten gesperrt.

Tempelhof: Kleinwagen in Flammen - offenbar Brandstiftung

Gegen 2 Uhr stand an der Gontermannstraße in Tempelhof ein Kleinwagen in Flammen. Die Feuerwehr löschte das brennende Auto, konnte ein Ausbrennen im vorderen Bereich aber nicht mehr verhindern. Ein davor geparktes Auto wurde durch die starke Hitzeentwicklung beschädigt. Zur Brandursache lagen zunächst keine Details vor, derzeit werde jedoch von Brandstiftung ausgegangen, hieß es vor Ort. Ein Brandkommissariat ermittelt.

Bohnsdorf: Beleidigt, mit Bierflasche geschlagen und mit Baseballschläger bedroht

Im Treptower Ortsteil Bohnsdorf kam es gestern Abend gegen 18.30 Uhr auf einem Parkplatz in der Alexander-Meißner-Straße zu einem Streit zwischen zwei 36- und 26-Jährigen. Der 26-jährige Tatverdächtige habe den 36-Jährigen rassistisch beleidigt und ihn mit einer Bierflasche auf den Kopf geschlagen, sodass diese zerbrach. Anschließend habe er mit der zerbrochenen Bierflasche weiter auf den Kopf des Angegriffenen geschlagen und danach den Tatort verlassen. Der Verletzte erlitt eine stark blutende Kopfplatzwunde. Zeugen leisteten vor Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Kurze Zeit später kehrte der Tatverdächtige mit einem Baseballschläger zurück und bedrohte nun den 36-jährigen Mann. Alarmierte Einsatzkräfte konnten den alkoholisierten Tatverdächtigen festnehmen. Bei der Durchsuchung seiner Hosentasche konnte noch ein Teleskopschlagstock aufgefunden werden. Der Festgenommenen wurde für eine Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung auf eine Polizeidienststelle gebracht, anschließend wurde er wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Lichtenberg: Molotow Cocktail gegen Fensterscheibe geworfen

Zu einer versuchten schweren Brandstiftung in Lichtenberg ermittelt seit der vergangenen Nacht ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt. Ein oder mehrere Unbekannte warfen heute früh in der Herzbergstraße vermutlich eine angezündete Glasflasche mit brennbarer Flüssigkeit gegen ein Fenster im ersten Obergeschoss eines überwiegend gewerblich genutzten Gebäudes. Gegen 3.45 Uhr seien Zeugen durch einen lauten Knall und Brandgeruch auf das Feuer aufmerksam geworden. Die Fensterscheibe wurde nicht beschädigt, jedoch standen das Fenster und die umliegende Hausfassade kurzzeitig in Flammen. Das Feuer konnte durch Zeugen gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Köpenick: 79-Jährige auf Kundenparkplatz angefahren

Eine 79-Jährige ist am Donnerstag auf einem Kundenparkplatz in Köpenick von einem Transporter angefahren worden. Wie die Polizei mitteilte, soll der 25 Jahre alte Fahrer des Transporters gegen 15.35 Uhr an der Friedrichshagener Straße auf dem Kundenparkplatz rückwärtsgefahren sein. Hierbei soll er die stehende Fußgängerin übersehen und angefahren haben. Die Fußgängerin stürzte zu Boden. Sie habe unter dem Transporter gelegen, sei jedoch nicht überrollt worden, hieß es. Rettungskräfte versorgten die Fußgängerin, da sie eine Platzwunde am Kopf erlitten hatte und über Schmerzen im Arm klagte. Im Anschluss wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr soll nicht bestehen. Die Ermittlungen dauern an.

( BM )