Blaulicht-Blog

Kudamm: Luxus-Autos werden abgeschleppt

| Lesedauer: 12 Minuten

Foto: Twitter Polizei Berlin

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg vom 3. März 2023.

Charlottenburg-Wilmersdorf: Luxus-Autos werden abgeschleppt

Kein guter Start ins Wochenende für die beiden Autobesitzer: Ihre Luxusautos in auffälligen Farben sind am Freitag in Charlottenburg-Wilmersdorf abgeschleppt worden. "Viele interessierte Passantinnen und Passanten beobachteten heute am KuDamm unsere Kollegen der Fahrradstreife der Direktion2. Sie kümmerten sich um die Umsetzung von 2 Pkw", twitterte die Polizei Berlin. Der Grund: Beide parkten auf einer Sperrfläche und im Fünf-Meter-Bereich der Kreuzung.

Neukölln: "Zu schwungvoll gewendet" - Jugendlicher Autofahrer fliegt auf

Ein Jugendlicher hat sich in der vergangenen Nacht in Neukölln eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Wie die Behörde am Freitag mitteilte, war der 17 Jahre alte Autofahrer aufgefallen, weil er mit einem Mietfahrzeug" etwas zu schwungvoll gewendet" hatte.

Die Polizisten nahmen daraufhin die Verfolgung auf, um das Fahrzeug zu stoppen. Im Bereich Sonnenallee Ecke Ziegrastraße zeigten sie ein „Stopp-Polizei“-Signal. Doch statt anzuhalten, gab der Autofahrer Gas. Auf der rasanten Flucht kam es mehrfach zu Beinahe-Zusammenstößen mit anderen Fahrern und geparkten Autos.

Im Einmündungsbereich der Thiemannstraße Ecke Weigandufer bog der Mietwagen-Fahrer dann mit stark überhöhter Geschwindigkeit nach rechts ab, verlor dabei die Kontrolle über das Fahrzeug und stieß mit einem am rechten Fahrbahnrand abgestellten Anhänger zusammen. Der Anhänger wiederum wurde auf einen dahinter abgestellten Anhänger geschoben.

Unmittelbar nach dem Aufprall verließen Fahrer und Beifahrer das Auto und flüchteten zu Fuß in Richtung Kiehlufer. Jedoch konnte ein 14-Jähriger schnell eingeholt und vorläufig festgenommen werden. Nachdem seine Personalien aufgenommen wurden, wurde er seinen Eltern übergeben. Gegen 22.45 Uhr erschien der 17-Jährige, der zum Tatzeitpunkt hinter dem Steuer gesessen haben soll, im Beisein seiner Eltern auf einem Polizeiabschnitt. Auch er wurde rechtlich belehrt, seine Personalien aufgenommen und anschließend entlassen.

Der Unfallwagen wurde beschlagnahmt. "Die weiteren Ermittlungen, im Rahmen derer auch geklärt wird, wie die Minderjährigen zu dem Mietauto kamen, dauern an", teilte die Polizei mit.

Mitte: Kurzzeitige Sperrung am Alexanderplatz wegen Tasche mit Müll

Ein verdächtiger Gegenstand hat zu einer vorübergehenden Sperrung am Bahnhof Alexanderplatz in Mitte geführt. Laut einem Polizeisprecher war gegen 18 Uhr am Freitagabend eine Tasche entdeckt worden. Spezialkräfte der Bundespolizei hätten diese dann untersucht. „Die Tasche enthielt Müll und Unrat“, hieß es. Nachdem klar gewesen sei, dass keine Gefahr bestehe, sei der Einsatz gegen 18.50 Uhr beendet worden. Der Bahnhof am Alexanderplatz ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Berlin-Mitte. Laut Verkehrsinformationszentrale (VIZ) wurden die Tram-Linien M4, M5 und M6 zeitweise umgeleitet.

Frankfurt (Oder): Einbruch in SPD-Büro

In das Büro der SPD in Frankfurt (Oder) ist eingebrochen worden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu dem Einbruch vom 25. Februar liefen noch, sagte ein Polizeisprecher. Die Spuren würden ausgewertet. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Mathias Papendieck zeigte bei Twitter ein Video, in dem auf dem Boden eine große Menge verstreutes Papier und ein aufgebrochenes Türschloss zu sehen sind.

„Wir werden uns nicht einschüchtern lassen, wir stehen auch für jedes Gespräch offen“, sagte Papendieck in dem Video, das nach Angaben seines Büros von Samstagvormittag (25. Februar) stammt. Das Büro in Frankfurt (Oder) wird gemeinsam von der städtischen SPD und dem Bundestagsabgeordneten genutzt.

An dem Samstagvormittag fand in Frankfurt (Oder) eine Demonstration zum Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine statt. Die Kundgebung beschäftigt auch den Verfassungsschutz. Im Demonstrationszug wurden laut Innenministerium einzelne Fahnen des rechtsextremen „Compact-Magazins“ offen zur Schau gestellt. Im Verlauf der Demo war es nach Angaben der Polizei zwischen Teilnehmern und einer Protestgruppe zu Auseinandersetzungen gekommen.

Mariendorf: Raser kracht gegen Laterne und landet in einer Baustelle

Ein 26-jähriger Mann ist bei einem Unfall in Mariendorf leicht verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, verlor ein 24-jähriger Autofahrer am Donnerstagabend in der Straße Alt-Mariendorf die Kontrolle über sein Auto und kam von der Straße ab. Daraufhin prallte das Auto gegen einen Laternenmast. Der 26-jährige Beifahrer erlitt dabei leichte Verletzungen an den Händen. Der 24-jährige Fahrer blieb unverletzt.

Ein Atemalkoholtest bei dem 24-Jährigen ergab laut Polizei einen Wert von 1,37 Promille. Nach dem Unfall wurde die Kreuzung Alt-Mariendorf und Rixdorfer Straße für eine unbekannte Zeit vollgesperrt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallgeschehen dauerten an.

Ausgerückt waren auch zwei Rettungswägen. Ob auch Passanten bei dem Unfall zu Schaden kam, etwa durch herumfliegende Trümmerteile, ist nicht bekannt. Zur Sicherung der Unfallstelle legte die Berliner Feuerwehr den in Mitleidenschaft gezogenen Laternenmast mit einem Benzintrennschleifer um.

Schöneberg: Betrunkener Fahrer kollidiert mit geparktem Auto

Ein betrunkener Autofahrer hat im Rausch mehrere Autos beschädigt. Passanten sahen den 42-Jährigen am Donnerstagabend in der Feurigstraße in Schöneberg nach links von der Straße abkommen und gegen ein parkendes Auto fahren, berichtete die Polizei am Freitag. Durch den Unfall sei ein weiteres Auto beschädigt worden. Der Mann sei regungslos im Wagen sitzen geblieben. Alarmierte Polizisten versuchten demnach, ihn durch Rufen und Klopfen anzusprechen. Als das nicht klappte, schlugen die Beamten die Fensterscheibe ein und öffneten die Autotür.

Der 42-Jährige blieb demnach unverletzt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 2,5 Promille. Auf dem Beifahrersitz habe eine leere Schnapsflasche gelegen. Ob der Mann kurzzeitig bewusstlos war oder schlief, war zunächst unklar, sagte eine Polizeisprecherin. Die Ermittlungen laufen.

Potsdam: 17-Jähriger mit Messer schwer verletzt

Ein 17-Jähriger ist am Freitag in Potsdam-Babelsberg von einem Unbekannten mit einem Messer schwer verletzt worden. Der Jugendliche wurde danach von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei weiter mitteilte. Die ersten Suchmaßnahmen nach dem unbekannten Täter blieben den Angaben zufolge erfolglos. Die Ermittlungen dauern an. Zuvor hatte die „Märkische Allgemeine“ darüber berichtet.

Mitte: Betrunkener Mann wehrt sich handgreiflich gegen Festnahme

In Mitte verletzte gestern Abend ein stark alkoholisierter Mann einen Beamten der Bundespolizei. Gegen 20.30 Uhr wollte der 37-Jährige die Bar am Alexanderplatz, auch nach Aufforderung durch die Wirtin, nicht verlassen. Die Wirtin hatte sich nicht anders helfen können, als ihre Bar zu verlassen und Kollegen der Bundespolizei auf der Straße anzusprechen. Doch auch die Aufforderung dieser ignorierte der 37-Jährige. Nur unter Einsatz einfacher körperlicher Gewalt konnten die Einsatzkräfte der Bundespolizei den Mann aus der Bar begleiten. Vor der Tür habe dieser unvermittelt mehrfach mit der Faust in das Gesicht eines Bundespolizisten geschlagen. Bei seiner Festnahme auf dem Boden habe er sich mit Fußtritten und Versteifen beider Arme heftig gewehrt. Hierbei soll er Techniken einer Kampfsportart angewendet haben. Zur Unterstützung angeforderte Kräfte der 32. Einsatzhundertschaft unterstützen die Maßnahmen der Bundespolizei. Gemeinsam trugen die Polizeikräfte den aggressiven Mann zur nahegelegenen Alexwache. Dort wurden seine Fingerabdrücke genommen und eine Blutentnahme durch einen Richter angeordnet. Der Tatverdächtige wurde für die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 (City) eingeliefert. Er blieb unverletzt.

Der Mitarbeiter der Bundespolizei erlitt Verletzungen im Gesicht und an den Beinen, sodass er seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte. Er verblieb stationär in einem Krankenhaus.

Neu-Hohenschönhausen: Mercedes brennt vollständig aus

Gegen 2 Uhr wurde die Berliner Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand in Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) gerufen. Zum Zeitpunkt des Eintreffens stand der Mercedes bereits lichterloh in Flammen. Durch ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten griff der Brand auf zwei weitere Fahrzeuge über, die hierbei leicht beschädigt wurden. Die Einsatzkräfte löschten den Brand, konnten aber einen Totalschaden nicht mehr verhindern. Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung werden bei einem Kommissariat für Branddelikte geführt.

Pankow: 21-jähriger Radfahrer nach Unfall im Krankenhaus

Mit Verletzungen am gesamten Körper wurde gestern Abend ein 21 Jahre alter Radfahrer nach einem Verkehrsunfall in Pankow in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann befuhr den bisherigen Ermittlungen und Aussagen von Zeuginnen und Zeugen zufolge gegen 18 Uhr die Kissingenstraße in westlicher Fahrtrichtung und bog dann in den Kreuzungsbereich Kissingenstraße/ Granitzstraße ein. Dort übersah er offenbar einen von links kommenden und auf der vorfahrtberechtigten Granitzstraße in Richtung Osten fahrenden Smartfahrer. Der 43-Jährige konnte sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr den Radfahrer an. Dieser schlug in die Frontscheibe des Wagens ein. Sein Fahrrad soll bei dem Aufprall mehrere Meter durch die Luft geflogen sein. Der Radfahrer kam nach einer medizinischen Erstversorgung am Unfallort zur stationären Behandlung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Autofahrer wurde durch Glassplitter der Frontscheibe an einem Arm verletzt. Die Ermittlungen zur Rekonstruktion des Unfallhergangs dauern an.

Gatow: Wildschweine lösen Unfall aus – Zwei Verletzte

In der vergangenen Nacht wurden Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr kurz nach Mitternacht zu einem Verkehrsunfall nach Gatow alarmiert. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr der 48-jährige Fahrzeugführer die Potsdamer Chaussee in Richtung Maximilian-Kolbe-Straße, als plötzlich eine Wildschweinrotte die Fahrbahn überquerte. Nachdem der 48- Jährige versucht hatte auszuweichen, prallte er zwischen Außenweg und Maximilian-Kolbe-Straße gegen mehrere Bäume des angrenzenden Waldes. Infolgedessen knickten die Bäume ab und versperrten die Straße. Der Fahrer und zwei Mitfahrende, eine 32 Jahre alte Frau und ein 67-jähriger Mann, wurde verletzt. Eine Zeugin leistete dem verletzten Fahrer Erste Hilfe, bis er von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Mitfahrenden wurden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war die Potsdamer Chaussee bis gegen 1 Uhr gesperrt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang übernimmt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West).

Potsdam: Brand in Baustelle einer Schule

Eine künftige Schule in einer Großbaustelle in Potsdam ist am Freitag in Brand geraten. Die Holzverkleidung und die Außendämmung hätten gebrannt, sagte ein Polizeisprecher. Die Ursache sei bisher unklar, auch die Höhe des Schadens. Die Feuerwehr war am Vormittag mit Restmaßnahmen beschäftigt, wie die Leitstelle mitteilte. Verletzte gab es nicht. In Potsdam-Krampnitz entsteht ein neues Wohnquartier für bis zu 10 000 Menschen. Dort wird eine Grundschule mit Kita, Hort und Sporthalle gebaut, die nach Angaben der Stadt bis zum Beginn des Schuljahres 2024/2025 fertig sein soll. Zuvor hatten „Potsdamer Neueste Nachrichten“ und „Märkische Allgemeine“ über den Brand berichtet.

Mitte: Bundespolizist bei Einsatz am Alexanderplatz verletzt

Bei einem Einsatz in einer Bar in Mitte soll ein 37-Jähriger einen Bundespolizisten geschlagen und verletzt haben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wollte der betrunkene Mann am Donnerstagabend das Lokal am Alexanderplatz auch nach mehrfacher Aufforderung der Wirtin nicht verlassen. Daraufhin sprach die Frau Bundespolizisten auf der Straße an und bat um Hilfe. Auch die Aufforderung der Polizisten habe der 37-Jährige ignoriert und sei von ihnen unter Einsatz körperlicher Gewalt aus der Bar gebracht worden. Vor der Tür habe der Mann einem Polizisten dann mehrfach ins Gesicht geschlagen.

Bei der Festnahme wehrte er sich den Angaben zufolge mit Fußtritten und dem Versteifen beider Arme. Dabei habe er auch Kampfsport-Techniken angewendet. Mit weiteren Einsatzkräften trugen die Polizisten den 37-Jährigen daraufhin in die Wache auf dem Alexanderplatz, dabei war er laut Polizei weiterhin aggressiv.

Eine Blutentnahme wurde angeordnet, und der Mann wurde der Kriminalpolizei übergeben. Er blieb den Angaben zufolge unverletzt. Ein Polizist erlitt Verletzungen im Gesicht und an den Beinen. Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

( BM )