Blaulicht-Blog

Charlottenburg: Autos angezündet - Polizei ermittelt

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Die Feuerwehr löschte die Autobrände.

Die Feuerwehr löschte die Autobrände.

Foto: Pudwell

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg vom 24. Januar.

Charlottenburg: Autos angezündet - Polizei ermittelt

Mehrere Autos haben in der vergangenen Nacht in Charlottenburg gebrannt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, brannte gegen 3.15 Uhr zunächst der Motorraum eines Pkw an der Niebuhrstraße vollständig aus. Ein danebenstehender Multivan wurde ebenfalls beschädigt. Die Niebuhrstraße war während der Löscharbeiten zwischen 3.20 Uhr und 4.50 Uhr voll gesperrt.

Gegen 3.30 Uhr wurde ein weiteres Feuer gemeldet, diesmal an der Bleibtreustraße. Dort brannte eine graue Kombilimousine vollständig aus. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Fahrzeuge konnte verhindert werden. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts hat zu beiden Fällen die Ermittlungen übernommen, ein möglicher Zusammenhang wird geprüft.

Mariendorf: Brand in Hochhaus - Feuerwehr rettet Senioren

In einem 13-stöckigen Hochhaus in Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) ist in der vergangenen Nacht ein Feuer ausgebrochen. In dem Gebäude am Hausstockweg befindet sich eine Seniorenresidenz. Auf Twitter schrieb die Feuerwehr, dass 15 Personen gerettet und weitere 65 Menschen in Sicherheit gebracht wurden. Mehr darüber lesen Sie hier.

Neukölln: Geschäftsinhaberin erhält Drohbriefe

Eine Inhaberin eines Geschäftes für Restposten an der Sonnenallee in Neukölln hat am Montag Drohbriefe erhalten. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, standen in den Briefen Drohungen sowie nationalsozialistische und volksverhetzende Parolen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen und der Beleidigung führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Märkisch-Oderland: Zwei Menschen nach Unfall in Fahrzeugen eingeklemmt

Zwei Menschen sind am späten Montagabend bei einem Unfall in Strausberg im Landkreis Märkisch-Oderland in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und leicht verletzt worden. Feuerwehrkräfte konnten die Personen befreien, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. Beim Abbiegen im Bereich von Straßenbahnschienen seien insgesamt drei Autos zusammengeprallt. Alle Beteiligten seien zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht worden.

Frankfurt (Oder): Raubüberfall auf 16-Jährigen

Zwei Unbekannte haben am Montagabend einen 16-Jährigen in Frankfurt (Oder) mit einem Messer bedroht und ausgeraubt. Der 16-Jährige sei mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, als er am Leipziger Platz von den beiden Männern angehalten wurde, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Der eine, mit Sturmhaube maskierte Mann habe den Jungen zunächst in den Schwitzkasten genommen, ihn mit einem Messer bedroht und seine Wertgegenstände gefordert. Dann sei der 16-Jährige von den beiden Tätern zu Boden gestoßen und getreten worden. Als die Unbekannten das Bargeld des Jungen hatten, flohen sie vom Tatort. Die Polizei bittet um Hinweise zum Verbleib der Täter und sucht Zeugen der Tat.

Cottbus: Brand in Unterkunft - mutmaßlich schwere Brandstiftung

In einer Sozialunterkunft in Cottbus hat es am Montagabend gebrannt - ein Bewohner steht unter Verdacht der schweren Brandstiftung. Ein 39 Jahre alter Mitarbeiter der Einrichtung wurde beim Versuch, das Feuer zu löschen verletzt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der 46 Jahre alte Bewohner der in Brand geratenen Wohnung sei beim Eintreffen der Einsatzkräfte nicht vor Ort gewesen. Wenig später hätten ihn die Beamten dann stark alkoholisiert gefunden. Der Mann stehe unter dem dringenden Tatverdacht der schweren Brandstiftung, so der Sprecher. Nun ermittelt die Kriminalpolizei. Die Staatsanwaltschaft wird darüber entscheiden, ob der Mann weiter in Haft bleibt.

Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Nach Angaben des Sprechers hat der Brand einen Schaden von rund 30.000 Euro verursacht. Die Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle - eine Evakuierung des gesamten Gebäudes war nicht nötig.

( BM/dpa )