Blaulicht-Blog

Neu-Hohenschönhausen: Autofahrer fährt gegen Mauer

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg vom 21. Januar.

Neu-Hohenschönhausen: Autofahrer fährt gegen Mauer

Ein Transporter-Fahrer ist am Freitag in Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) gegen eine Mauer einer Schule gefahren. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, war der 46-Jährige gegen 18.25 Uhr auf der Prendener Straße in Richtung Falkenberger Straße unterwegs. Zeugenaussagen zufolge fuhr er dann rechts gegen den Bordstein, raste anschließend nach links über beide Fahrstreifen und prallte ungebremst gegen die Mauer.

Der verletzte Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Ermittlungen ergaben, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Am Transporter entstand erheblicher Sachschaden. Dieser wurde zur Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.

Rummelsburg: Festnahmen nach nationalsozialistischen Parolen

Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft haben am Freitag in Rummelsburg (Lichtenberg) drei Männer festgenommen. Nach bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen soll ein 16-Jähriger gegen 12.30 Uhr in unmittelbarer Nähe zu einem Wahlstand einer Partei an der Weitlingstraße Flugblätter und Informationsmaterial verteilt haben. Dabei soll er auch ein Flugblatt an eine Wand geklebt haben. Dabei trat ein 56-Jähriger an den Jugendlichen heran und soll ihm auf eine Hand geschlagen haben. Anschließend ging der Mann zu einer Gruppe, aus der dann eine nationalsozialistische Parole gerufen worden sein soll.

Polizisten nahmen den betrunkenen 56-Jährigen sowie zwei ebenfalls alkoholisierte Männer im Alter von 50 und 66 Jahren fest. Im Verlauf der weiteren Sachverhaltsaufnahme zeigte der 50-Jährige vor den Einsatzkräften den verbotenen Hitlergruß. Während die 56 und 66 Jahre alten Verdächtigen nach Feststellung ihrer Identitäten am Ort entlassen wurden, wurde der 50-Jährige in ein Polizeigewahrsam gebracht. Ihm wurde Blut abgenommen und seine Personalien wurden aufgenommen. Anschließend konnte er seinen Weg fortsetzen.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt

Mitte: Homophob beleidigt und getreten - Staatsschutz ermittelt

Ein schwules Paar ist am Freitag in Mitte angegriffen worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, waren die beiden Männer im Alter von 32 und 30 Jahren gegen 7 Uhr an der Brückenstraße Ecke Rungestraße unterwegs, als der Ältere zunächst aus einer Gruppe von vier Männern heraus homophob beleidigt wurde. Anschließend nahm einer aus der Gruppe den Jüngeren in den Schwitzkasten, sodass dieser keine Luft mehr bekam und in die Knie ging. Ein weiterer Unbekannter aus der Gruppe trat ihm dann mehrfach gegen den Kopf. Anschließend flüchteten die Männer in unbekannte Richtung.

Der 30-Jährige erlitt Verletzungen an Kopf, Knien und Hals und kam in ein Krankenhaus, welches er nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen konnte. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

Charlottenburg-Wilmersdorf: Kiloweise Tabak bei Lokal-Kontrollen beschlagnahmt

Bei einer Kontrolle von mehreren Lokalen in den Berliner Stadtteilen Charlottenburg und Wilmersdorf sind mindestens 25 Kilogramm gepanschter oder unverzollter Tabak sichergestellt worden. Es wurden illegale Aufenthalts- und Arbeitsverhältnisse aufgedeckt und zahlreiche Verstöße gegen die Gaststättenverordnung festgestellt. Auch offene Haftbefehle wurden vollstreckt. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

( BM )