Blaulicht-Blog

Alexanderplatz: Verdächtiger Koffer - Einsatz beendet

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Polizeieinsatz am Alex: Ein verdächtiger Koffer wurde entdeckt.

Polizeieinsatz am Alex: Ein verdächtiger Koffer wurde entdeckt.

Foto: Thomas Peise

Im Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 8. Dezember 2022.

Alexanderplatz: Verdächtiger Koffer in Sparkasse - Sperrungen aufgehoben

In der Sparkassen-Filiale am Alexanderplatz in Mitte ist am Donnerstagmittag ein verdächtiger Koffer entdeckt worden. Wie eine Sprecherin der Berliner Polizei auf Nachfrage mitteilte, untersuchten Mitarbeiter der Kriminaltechnik den Koffer. Teile des Alexanderplatzes waren abgesperrt, die Buslinien 248 und 300 wurden aufgrund des Polizeieinsatzes umgeleitet. Gegen 17 Uhr war der Einsatz beendet und die Sperrungen und Einschränkungen wurden aufgehoben, wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mitteilte.

Steglitz: Auto prallt gegen Baum – Fahrer verstorben

Am Donnerstagfrüh wurden Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall nach Steglitz alarmiert. Nach ersten Ermittlungen kam ein 31 Jahre alter Autofahrer gegen 5.40 Uhr mit seinem Kleinwagen auf dem Steglitzer Damm von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Der Mann verstarb noch am Unfallort an seinen schweren Kopfverletzungen.

Schöneberg: Nach Schuss auf Ex-Partnerin - Polizei sucht Zeugen

Nachdem ein 71-Jähriger auf offener Straße in Berlin seine Ex-Freundin niedergeschossen haben soll, sucht die Mordkommission nach Zeugen. Der mutmaßliche Täter sei weiter auf der Flucht, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Demnach soll der Mann seine 45-jährige Ex-Partnerin am Montag durch den Schuss in Schöneberg schwer verletzt haben, als sie mit einer Bekannten an einer Ampel vor dem Kulturhaus Urania wartete. Hilfesuchend habe die 45-Jährige versucht, Autos anzuhalten. Die Schwerverletzte brach nach Angaben der Polizei auf einer Verkehrsinsel zusammen. Die Polizei bat um Hinweise zur Flucht des Tatverdächtigen.

Prenzlauer Berg: Wohnhaus nach Kellerbrand ohne Strom und Wasser

Wegen eines kleineren Kellerbrandes hat die Feuerwehr ein Wohnhaus in Prenzlauer Berg (Pankow) von Strom und Wasser getrennt. Am frühen Mittwochabend war nach Angaben der Feuerwehr in dem Keller Gerümpel in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. „Das Problem waren in dem Fall aber die Fernwärme und Hausanschlüsse, die aufgrund der Hitzeentwicklung im Keller in Mitleidenschaft gezogen wurden“, sagte ein Sprecher. Um Gefahren zu minimieren, sei das Haus deswegen von Strom und Wasser getrennt worden.

Wann die Versorgung für die Bewohner wieder gewährleistet werden könne, war zunächst unklar. Auch in Berlin-Gesundbrunnen war es am Mittwoch zu einem Brand mit „erheblichen Schäden an der Energieversorgung“ gekommen.

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Köpenick: Laube brennt aus

In der Nacht zum Donnerstag wurde die Berliner Feuerwehr zu einer brennenden Gartenlaube an der Minna-Todenhagen- Ecke Nalepastraße in Köpenick alarmiert. Tatsächlich brannte es knapp 430 Meter entfernt im "Grenzweg", Höhe "Heckenweg". Feuerwehrleute löschten das lichterloh brennende Haus und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf andere Kleingärten. Die Brandursache ist unklar.

Köpenick: Wohnung brannte - sieben Leichtverletzte

Sieben Personen sind am Mittwoch bei einem Wohnungsbrand an der Salvador-Allende-Straße in Köpenick leicht verletzt worden. Zuvor konnten sich fünf Personen in Sicherheit bringen. Eine 18-Jährige sowie ihre einjährige Tochter und die Geschwister der 18-Jährigen, ein sechs Jahre altes Mädchen und ein 14-Jähriger, wurden von Rettungskräften mit leichten Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht, das sie nach den Behandlungen wieder verlassen konnten. Eine 33 Jahre alte Frau, ihr sechs Monate alter Sohn und ein einjähriges Mädchen aus der Nachbarwohnung wurden vor Ort behandelt, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Die Brandursache ist unklar. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Während der Lösch- und Rettungsarbeiten war die Salvador-Allende-Straße zwischen der Wendenschloßstraße und der Pablo-Neruda-Straße gesperrt. Die Ermittlungen hat ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin übernommen.

Wilmersdorf: Polizei nimmt vier Diebe fest

Vier Diebe sind am Mittwoch in Wilmersdorf festgenommen worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatten Zivilfahnder gegen 12.50 Uhr drei Männer in einem Lokal am Kurfürstendamm bei einem versuchten Taschendiebstahl beobachtet. Danach stiegen sie zu einem Mann ins Auto. Wenig später brachen zwei Männer aus der Gruppe in einen an der Westfälischen Straße geparkten Porsche ein. Sie durchsuchten den Wagen und kehrten zu dem Opel zurück, wo sie und ihre beiden mutmaßlichen Komplizen von Fahndern festgenommen wurden.

Die Männer im Alter von 34, 47, 51 und 59 Jahren sowie das Auto wurden durchsucht. Bei dem 34-Jährigen fanden die Kräfte einen sogenannten Jammer, mit dem vermutlich der Porsche geöffnet wurde. Im Opel wurden weiteres Diebesgut und eine größere Menge Bargeld gefunden. Die Ermittlungen zur Herkunft der Gegenstände dauern an. Die Festgenommenen wurden einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes übergeben und sollen heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Zehlendorf: Hinrichtung im Iran - Proteste vor iranischer Botschaft in Berlin

Nach der Hinrichtung eines zum Tode verurteilten Demonstranten im Iran haben Menschen vor der iranischen Botschaft in Zehlendorf demonstriert. Zu der spontanen Kundgebung am Donnerstag kamen in der Spitze rund 50 Teilnehmer, wie eine Polizeisprecherin sagte. Es gab zunächst keine besonderen Vorkommnisse. Mit Transparenten forderten die Demonstranten von der deutschen Regierung und der EU umfassende Sanktionen für den Iran und ein Nein zur Todesstrafe. Im Iran wurde nach Angaben von Staatsmedien am Donnerstag erstmals seit Beginn der Massenproteste vor annähernd drei Monaten ein Demonstrant hingerichtet. In den vergangenen Wochen wurden bereits mehrere Todesurteile gegen Demonstranten verhängt.

Auslöser der landesweiten Proteste war der Tod der iranischen Kurdin Mahsa Amini. Sie starb im September im Polizeigewahrsam, nachdem sie von der Sittenpolizei wegen Verstoßes gegen die islamischen Kleidungsvorschriften festgenommen worden war.

( bee )