Blaulicht-Blog

Köpenick: Feuer in Flüchtlingsheim

| Lesedauer: 9 Minuten
Wohnungsbrand in Köpenick: Feuerwehr im Einsatz.

Wohnungsbrand in Köpenick: Feuerwehr im Einsatz.

Foto: Morris Pudwell

Im Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 7. Dezember 2022.

Köpenick: Feuer in Flüchtlingsheim gelöscht

Ein Brand in einem Flüchtlingsheim in Köpenick ist von der Feuerwehr gelöscht worden. In einer Wohnung im zweiten Stock eines sechsgeschossigen Hauses in der Salvador-Allende-Straße sei am Mittwochnachmittag ein Feuer ausgebrochen, sagte ein Sprecher. Feuerwehrleute hätten zwei Kinder aus der Wohnung geholt und die Flammen zügig gelöscht. Menschen seien nicht verletzt worden. Es gebe keine Hinweise auf Brandstiftung.

Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg: Feuerwehr löscht Kellerbrände

In der Nacht zu Donnerstag war die Berliner Feuerwehr wegen zwei Kellerbränden unterwegs, die erhebliche Schäden an der Energieversorgung der Gebäude verursacht haben. Personen wurden nicht verletzt. Zeitgleich im Einsatz waren die Feuerwehrleute in der Puttbusser Straße in Gesundbrunnen mit 52 Kräften über drei Stunden sowie in der Storkower Straße in Prenzlauer Berg mit 35 Kräften über vier Stunden.

Unfall auf der A115: Frau schwer verletzt

Auf der Avus (A115) ist es in der Nacht zu Mittwoch zu einem Unfall gekommen, bei der eine 27 Jahre Frau schwer verletzt wurde. Laut ersten Informationen von vor Ort soll die Frau mit ihrem Transporter gegen 3.10 Uhr Richtung Innenstadt unterwegs gewesen sein, und wollte offenbar spät den Fahrstreifen zur Überfahrt auf die A100 wechseln. Bei ihrer Bremsung verlor sie die Kontrolle über ihr Auto und prallte gegen einen Fahrbahnteiler. Der Transporter überschlug sich daraufhin und blieb auf dem Dach liegen.

Ersthelfer versorgten die Frau bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Die Frau wurde nach notärztlicher Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte des technischen Dienstes kippten das Fahrzeug wieder auf die Räder. Aufgrund des Unfalls war die Autobahn auf eine Spur begrenzt. Die Ermittlungen dauern an.

Buckow: Mann stirbt bei Wohnungsbrand

Während eines Wohnungsbrandes erlitt ein Mann in Buckow tödliche Verletzungen. Nach Angaben der Feuerwehr fing am Mittwochmorgen eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Christoph-Ruden-Straße an zu brennen. Die Feuerwehr kam mit 30 Einsatzkräften und hatte den Brand nach eigenen Angaben schnell unter Kontrolle. Bei den Löscharbeiten fanden sie die leblose Person in der brennenden Wohnung. Reanimationsmaßnahmen blieben ohne Erfolg. Das Landeskriminalamt führt Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung,

Tempelhof: Mann wollte sich in Polizeigewahrsam strangulieren

Polizeibeamte haben im Polizeigewahrsam am Tempelhofer Damm in Tempelhof einen versuchten Suizid verhindert. Den Angaben zufolge wollte sich dort ein 33-Jähriger am Dienstagabend gegen 18 Uhr mit einer Jogginghose strangulieren. Dabei soll er mehrfach gerufen haben, dass er sich jetzt umbringen würde. Das Personal bemerkte das Vorhaben jedoch rechtzeitig und griff ein. Daraufhin schlug der Mann wiederholt mit dem Kopf gegen die Wand, auch das wurde unterbunden, bevor es zu Verletzungen kam. Der 33-Jährige kam zur Behandlung in die psychiatrische Einrichtung eines Krankenhause.

Charlottenburg: Goldhändler ausgeraubt

Vier Unbekannte haben am Dienstagnachmittag einen Goldhändler in Charlottenburg überfallen und ausgeraubt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurden dabei Wertsachen aus einem Tresorraum entwendet. Einer der Täter habe einen 24-jährigen Wachmann zur Seite gestoßen. Anschließend hätten die maskierten Männer zwei Mitarbeiter, eine 64-jährige Frau und einen 31-jährigen Mann, mit Schusswaffen und Messern bedroht. Die Unbekannten seien nach dem Raub geflüchtet. Zeugenangaben zufolge wartete ein Fluchtwagen auf sie.

Der 31-Jährige wurde nach Polizeiangaben leicht am Bein verletzt. Hinweise zu den Tätern gebe es bislang nicht. Auch die Schadenshöhe sei noch nicht bekannt, so die Polizei.

Der gleiche Edelmetallhandel war bereits Anfang September überfallen worden, damals hatten drei Räuber mithilfe einer Schusswaffe Geld und Wertgegenstände gestohlen. Die Polizei ermittelt, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Überfällen besteht.

Toter im Landwehrkanal: Polizei bittet um Mithilfe

Mit der Veröffentlichung von zwei Fotos bittet die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes um Mithilfe bei der Identifizierung eines unbekannten Toten. Am 26. September 2022 wurde mittags in Alt-Treptow in Höhe der Hausnummer 23 der Lohmühlenstraße durch die Berliner Feuerwehr der Leichnam des unbekannten Mannes aus dem Landwehrkanal geborgen. Die Leiche dürfte nur kurze Zeit im Wasser gewesen sein. Als Todesursache wurde Ertrinken festgestellt. Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tod des Mannes liegen nicht vor. Trotz intensiver Ermittlungen der Vermisstenstelle konnte die Identität des Verstorbenen bisher nicht geklärt werden.

Personenbeschreibung:

  • zwischen 50 und 65 Jahre alt
  • 182 cm groß
  • sportliche, schlanke Figur
  • 88 Kilogramm schwer
  • graues, kurzes Haar
  • weißer Vollbart
  • fehlendes Endglied am Zeigefinger der linken Hand
  • am Körper klebten mehrere runde Aufkleber, siehe Foto
  • Zähne hochwertig zahnärztlich versorgt

Bekleidung:

  • blaue Sportjacke mit schwarzer Applikation der Marke Alex-Athletics, Größe XL
  • schwarze Jogginghose, linksseitig beschriftet mit „PRO Touch“
  • dunkle Sportschuhe der Marke New Ballance Classic 574
  • in der Hosentasche ein T-Shirt der Marke Fruit of the Loom mit einem Aufdruck auf der Brust (Totenschädel und gelbe Schrift)

Ein Foto des Toten und ein Foto eines Aufklebers finden Sie hier.

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 912444, per E-Mail an lka124Hinweise@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Tempelhof: Autofahrer fährt Fußgängerin an - schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist am Mittwochmorgen angefahren und schwer verletzt worden. Der Polizei zufolge hatte die 58-Jährige gegen 7.30 Uhr die Fahrbahn der Dudenstraße in Tempelhof in Höhe der Einmündung der Höhndorfstraße überquert. Ein 52 Jahre alter Renault-Fahrer konnte trotz einer Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Die Frau prallte gegen die Windschutzscheibe und stürzte auf die Fahrbahn. Sie wurde mit Rumpf- und Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Charlottenburg: Maskierte Männer überfallen Edelmetallhandel

Vier maskierte Männer haben am Mittwoch die Filiale eines Edelmetallhandels in Charlottenburg überfallen. Wie die Polizei mitteilte, öffnete ein 24 Jahre alter Sicherheitsmitarbeiter gegen 14.15 Uhr einem Mann die Tür des Geschäfts in der Lietzenburger Straße und wurde sofort zur Seite gestoßen. Der Angreifer und drei mutmaßliche Mittäter sollen dann in die Geschäftsräume eingedrungen und zwei weitere Mitarbeitende, eine 64-jährige Frau und einen 31-jährigen Mann, mit Schusswaffen und Messern bedroht haben.

Anschließend entwendete das Quartett Wertgegenstände aus einem Tresorraum und flüchtete mit der Beute in Richtung Meinekestraße. Dort soll es nach Angaben von Zeugen die Flucht in einem Auto in Richtung Schaperstraße fortgesetzt haben. Der 31-jährige Verkäufer erlitt eine leichte Beinverletzung und wurde ambulant durch alarmierte Rettungskräfte behandelt. Die Ermittlungen zu dem schweren Raub dauern an.

Steglitz: Fußgängerin bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Unfall in Steglitz ist eine Fußgängerin schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, befuhr ein 83-Jähriger am Dienstag gegen 18.35 Uhr mit seiner Mercedes A-Klasse die Bergstraße und bog bei Grün rechts in die Bismarckstraße ab. Dabei erfasste er mit seinem Wagen die 60-jährige Passantin, die die Bismarckstraße bei Grün überquerte. In der Folge wurde die Frau zwischen einem verkehrsbedingt wartenden Auto und der A-Klasse eingeklemmt.

Der Beifahrer des wartenden Autos soll dann kurz ausgestiegen sein, sich den möglicherweise entstandenen Schaden an dem Wagen angeschaut haben und wieder eingestiegen sein. Die Fahrerin oder der Fahrer des unbekannten Wagens entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Zwischenzeitlich alarmierte Rettungskräfte versorgten die Fußgängerin zunächst und brachten sie dann mit Kopf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus. Es soll keine Lebensgefahr bestehen. Der 83 Jahre alte Autofahrer blieb unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Alt-Mariendorf: Mehrere Straftaten auf Bahnsteig begangen

Polizisten haben am Dienstagabend in Alt-Mariendorf einen Mann festgenommen, der mehrere Straftaten begangen haben soll. Wie die Polizei mitteilte, kam es gegen 21 Uhr auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Alt-Mariendorf zu Streitigkeiten zwischen einem 55-Jährigen und anderen Fahrgästen. Als der Fahrer einer Bahn den Mann daraufhin des Bahnhofs verwies, soll er unter anderem den Hitlergruß gezeigt haben.

Polizisten nahmen den Mann fest. Während der polizeilichen Maßnahmen stieß der Mann zudem verhetzende Beleidigungen gegenüber einer Polizeibeamtin aus, was für ihn eine weitere Anzeige zur Folge hatte. Der alkoholisierte 55-Jährige, eine Atemalkoholmessung erbrachte einen Wert von über 0,7 Promille, kam nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt der Polizei Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Razzien: Polizei geht gegen Schleuser und Reichsbürger vor

Einsatzkräfte der Berliner Polizei gehen am Mittwochmorgen gegen eine Schleuser-Bande und Reichsbürger vor. Bilder der Razzia vom frühen Morgen zeigen, wie zum Teil schwer bewaffnete Polizisten Wohnhäuser in Berlin betreten. Alle Details zum Einsatz der Berliner Polizei gegen Schleuser lesen Sie hier.

( bee )