Blaulicht-Blog

City West: Mann schießt auf Ex-Frau und flüchtet

| Lesedauer: 5 Minuten
Die Straße An der Urania wurde weitläufig abgesperrt.

Die Straße An der Urania wurde weitläufig abgesperrt.

Foto: Morris Pudwell

Im Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 5. Dezember 2022.

Schöneberg: Mann schießt auf Frau

Am späten Nachmittag gegen 17 Uhr soll ein Mann auf dem Mittelstreifen der Straße An der Urania in Schöneberg auf seine Ex-Frau geschossen haben. Die Frau wurde nach ersten Angaben nicht lebensgefährlich verletzt. Der Tatverdächtige flüchtete. Der Tatort wurde großräumig abgesperrt.

Steglitz: Amokalarm in Schule - offenbar Fehlalarm

Wegen eines Amokalarms musste die Berliner Polizei heute mit einem Großaufgebot an der Kopernikus-Oberschule in Steglitz anrücken. Der Notruf sei gegen 12.20 Uhr eingegangen, wie ein Sprecher sagte. Im Gebäude an der Lepsiusstraße habe man allerdings nichts Entsprechendes feststellen können. Am frühen Nachmittag war der Einsatz, der offensichtlich durch einen Fehlalarm ausgelöst wurde, noch nicht beendet.

Schöneberg: Transporter geht in Flammen auf

Kurz nach 1 Uhr wurde die Feuerwehr von mehreren Anrufern nach Schöneberg alarmiert. Dort brannte in der Kielganstraße ein Transporter in einer Ausfahrt lichterloh. Die Feuerwehr löschte das brennende Fahrzeug, konnte ein Ausbrennen aber nicht verhindern. Ein Brandkommissariat der Berliner Polizei ermittelt. Derzeit wird von Brandstiftung ausgegangen.

Niederschönhausen: Duo überfällt Tankstelle

Am Sonntagabend überfielen zwei maskierte Männer eine Tankstelle an der Wackenbergstraße in Niederschönhausen (Pankow). Sie bedrohten eine Angestellte (26) mit Waffen und forderten Geld. Einer der Männer kletterte über den Tresen und nahm sich Geld aus der Kasse. Danach brachten die Räuber die Frau in einen Raum, in dem sich ein weiterer Angestellter (48) aufhielt. Sie bedrohten und schlugen ihn. Mit seinem Handy und Geld aus der Handtasche der Frau flohen dei beiden Männer in unbekannte Richtung.

Mitte: Mann reist illegal wieder ein

Bei einer Kontrolle am S-Bahnhof Jannowitzbrücke in Mitte nahm die Bundespolizei in der Nacht zu Sonntag einen 46-jährigen Mann fest. Nach ihm wurde wegen einer Wiedereinreisesperre und einer nicht abgesessenen Freiheitsstrafe gefahndet worden. Der Mann war im vorigen Jahr wegen Diebstahls zu einer Freihheitsstrafe von sieben Monaten verurteilt worden und hatte 107 Tage davon noch nicht abgesessen. Außerdem war er im Juni 2022 in sein Heimatland Lettland abgeschoben worden. Für ihn gab es eine Wiedereinreisesperre, die er nun missachtet hatte.

Reinickendorf: Mann von Autofahrerin beim Abbiegen erfasst

Am Sonnabend überquerte ein 77-Jähriger die Quäkerstraße in Reinickendorf, als ihn eine Autofahrerin beim Linksabbiegen mit ihrem Wagen erfasste. Der Mann stürzte und wurde am Bein verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin wurde nicht verletzt.

Elstal: Geldautomat gesprengt

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Montag im Wustermarker Ortsteil Elstal (Havelland) einen Geldautomaten gesprengt. Ein Zeuge habe gegen 1 Uhr die Polizei alarmiert, teilte der Sprecher des Polizeipräsidiums, Mario Heinemann, mit. Die Täter seien flüchtig. Der Geldautomat wurde nach Angaben des Sprechers zerstört, zur möglichen Beute machte er keine Angaben. Die weiteren Ermittlungen und die Fahndung nach den Tätern hat das Landeskriminalamt übernommen. Zuerst hatte die „Märkische Allgemeine“ berichtet.

Bernau: Mann wollte Zigaretten bei der Polizei bestellen

Gar nicht lustig fand die Polizei den Anruf eines Mannes aus Bernau (Barnim) beim Notruf. Der wollte nämlich einen ganz speziellen Notfall melden, weil ihm die Zigaretten ausgegangen waren. Also bestellte er die eben bei der Polizei. Die Zigaretten sollten natürlich ohne Zusatzstoffe sein, aber mit Blaulicht geliefert werden, wie die Brandenburger Polizei twitterte. Statt Zigaretten gab es eine Anzeige wegen des Missbrauchs von Notrufen.

Achstetten: Spur von Metalldieben führt nach Berlin

Drei Männer und eine Frau sollen dafür verantwortlich sein, dass im April hochwertige Metalle wie Kupfer und Bronze im Wert von mehreren Hunderttausend Euro von einem Firmengelände in Achstetten (Baden-Württemberg) gestohlen wurden. Bei der Frau handelt es sich Angaben der Polizei um eine 48 Jahre alte Mitarbeiterin des bestohlenen Unternehmens. Sie hatte Kontakte zu den in Berlin wohnenden Verdächtigen im Alter von 28, 35 und 51 Jahren, die an dem Einbruch auf dem Gelände beteiligt gewesen sein sollen.

Die Wohnungen der Männer in Berlin sowie eine Wohnung im Landkreis Biberach seien durchsucht worden. Dabei sei auch Bargeld sichergestellt worden. Um welche Summe es sich handelt, wurde nicht mitgeteilt. Die Frau, die das Trio für den Diebstahl mit Informationen versorgt haben soll, habe zum Teil gestanden. Die vier Beschuldigten sind auf freiem Fuß, wie es weiter hieß.

Die für die Herstellung von Platinen bestimmten, tonnenschweren Metallteile waren im April mit einem größeren Lastwagen oder einem Sattelzug abtransportiert worden. Wie die Täter auf das Gelände und in die dortige Lagerhalle gelangten, ist noch unklar.

( BM/dpa )