Blaulicht-Blog

Prenzlauer Berg: Auto landet nach Unfall auf dem Dach

| Lesedauer: 9 Minuten
Feuerwehr und Polizei stehen an der Unfallstelle in Prenzlauer Berg.

Feuerwehr und Polizei stehen an der Unfallstelle in Prenzlauer Berg.

Foto: Pudwell

Im Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, 3. Dezember 2022.

Prenzlauer Berg: Auto landet nach Unfall auf dem Dach

In Prenzlauer Berg (Pankow) hat es in der vergangenen Nacht einen schweren Unfall gegeben. Ein 59 Jahre alter Autofahrer war auf der Prenzlauer Allee beim Spurwechsel auf den rechten Fahrstreifen mit einem neben ihm fahrenden 34 Jahre alten Autofahrer kollidiert, der gerade auf die Straße Prenzlauer Berg abbiegen wollte. Der 34-Jährige sah, wie sich das Auto des 59-Jährige überschlug. Das Auto kam auf der Kreuzung auf dem Dach zum Liegen. Der 34 Jahre alte Autofahrer bremste ab und kam hinter der Kreuzung zum Stehen.

Rettungskräfte versorgten beide Männer. Nach Angaben der Polizei erlitten die Männer Hautabschürfungen und klagten über Kopfschmerzen. Bei dem 59-Jährigen wurde ein Alkoholtest gemacht, nachdem er angegeben hatte, dass er Alkohol getrunken hatte. Der Alkoholtest ergab einen Wert von rund 1 Promille. Im Anschluss wurde ihm Blut abgenommen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen übernahm ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord).

Nikolassee: Auto rutscht bei Unfall auf A115 zwischen zwei Leitplanken

Auf der A115 in Nikolassee (Steglitz-Zehlendorf) hat es am Samstag einen Glätte-Unfall gegeben. Ein Auto war zwischen zwei Leitplanken gerutscht. Mit einem Feuerwehrkran und einem Rüstwagen wurde das Auto am Samstagmorgen herausgehoben, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Fahrer wurde leicht verletzt und musste aus dem Auto befreit werden. Die Feuerwehr gab zunächst nicht an, ob eine Frau oder ein Mann am Steuer saß. Im Auto saß noch ein Hund.

Die Ausfahrt am Kreuz Zehlendorf war zwei Stunden gesperrt, auf der Autobahn selbst nur eine Spur. "Fahren Sie heute besonders vorsichtig!", warnte die Feuerwehr auf Twitter mit den Hashtags Schnee und Glatteis.

Mahlsdorf: 18-Jährige wird in eigenem Haus ausgeraubt

Eine junge Frau ist am Freitag in einem Haus an der Hönower Straße in Mahlsdorf (Marzahn-Hellersdorf) überfallen und ausgeraubt worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hatte die 18-Jährige Geräusche aus dem Erdgeschoss gehört und ging in den Flur. Dort traf sie auf zwei Männer. Diese sollen sich gewaltsam Zutritt zum Haus verschafft haben.

Einer der Männer soll sich erkundigt haben, ob Geld im Haus sei. Dies verneinte die junge Frau, woraufhin der Zweite ihr Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben soll. Die 18-Jährige flüchtete daraufhin ins Obergeschoss und schloss sich im Bad ein. Die beiden Männer sollen jedoch die Tür aufgebrochen und abermals Pfefferspray gesprüht haben. Einer der mutmaßlichen Räuber blieb bei der jungen Frau stehen, während sein Komplize das Haus durchsucht haben soll.

Anschließend flüchteten die Einbrecher mit Beute in Richtung S-Bahnhof Mahlsdorf. Rettungskräfte versorgten die leichtverletzte Frau am Ort. Ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) übernahm die Ermittlungen.

Mitte: Grünen-Bundesgeschäftsstelle mit Farbe beschmiert

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht die Bundesgeschäftsstelle der Grünen an der Straße Platz vor dem Neuen Tor in Mitte beschmiert. Ein Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes hatte um kurz nach 3 Uhr den 4,50 mal 1,50 Meter großen Schriftzug "Das Blut der Iraner" an der Fassade bemerkt. Auch an der Tür sowie auf dem Gehweg war rote Farbe. Nachdem die Schäden von Polizisten dokumentiert und Zeugen zum Sachverhalt befragt wurden, übernahm der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts die weiteren Ermittlungen.

Zuletzt hatte Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) den Iran wegen der wachsenden Gewalt gegen friedliche Demonstranten scharf kritisiert. In dem Land protestieren seit mehr als zwei Monaten landesweit Menschen gegen die politische Führung des Landes.

Köpenick: Fußgänger von Autofahrer erfasst

Ein Fußgänger ist am Freitag in Köpenick von einem Auto angefahren worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hatte ein 44 Jahre alter Autofahrer den 30-Jährigen auf der Bahnhofstraße erfasst, als dieser in Höhe einer Tram-Haltestelle auf die Straße ging. Der 30-Jährige prallte auf die Motorhaube sowie gegen die Windschutzscheibe und blieb auf der Straße liegen.

Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen. Ersthelfer und Rettungskräfte versorgten den Verletzten. Der Autofahrer erlitt einen Schock. Beide Männer wurden in Krankenhäuser gebracht. Die weiteren Ermittlungen übernahm ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost).

Friedrichshain: Mehrere Verletzte nach Auseinandersetzung

Mehrere Personen sind in der vergangenen Nacht in Friedrichshain in Streit geraten. Ersten Informationen von vor Ort zufolge wurden bei der Auseinandersetzung an der Warschauer Brücke neben dem Eingang zur U-Bahn drei Personen teilweise schwer verletzt. Die Hintergründe des Streits sind bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mitte: Verletzte Person nach Wohnungsbrand

In einem Hinterhaus an der Almstadtstraße in Mitte hat es in der vergangenen Nacht gebrannt. Während der Löscharbeiten fand die Feuerwehr in der Erdgeschosswohnung eine Person. Der Verletzte wurde zunächst vor Ort behandelt und dann in ein Krankenhaus gebracht.

Die rund 50 Einsatzkräfte hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Mehrere Mieter mussten während des Feuerwehreinsatzes ihre Wohnungen verlassen. Sie wurden von der Polizei in einem Einsatzwagen betreut. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Wedding: Polizei nimmt Hehler fest

Zwei Männer sind am Freitag nach einem Diebstahl und Hehlerei in Wedding (Mitte) festgenommen worden. Zuvor hatte eine Restaurant-Mitarbeiterin bemerkt, dass im Lokal an der Müllerstraße eingebrochen worden war. Es lagen mehrere Gegenstände auf dem Boden, außerdem fehlten Dinge, darunter ein Tablet und ein Portemonnaie.

Da man das Tablet orten lassen konnte, suchte der 30 Jahre alte Geschäftsführer mit Polizisten die Gegend ab. Am Leopoldplatz stellten sie schließlich einen Mann fest, der das entwendete Tablet in der Hand hielt. Der 36-Jährige wurde festgeommen. Während der polizeilichen Maßnahmen erschien ein 34-Jähriger, der angab, das Gerät kurz vorher von einem weiteren unbekannten Mann gekauft zu haben. Auch er wurde festgenommen. Anschließend brachten die Polizisten beide Männer in einen Polizeigewahrsam.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass sich beide Männer illegal in Deutschland aufhielten. Nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen konnten die beiden Verdächtigen später ihren Weg fortsetzen. Die Ermittlungen wegen des Verdachtes des Geschäftseinbruches und der Hehlerei führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord), die Ermittlungen wegen des Verdachts des illegalen Aufenthaltes ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City).

A24: Mann stirbt bei Unfall

In der Nacht ist auf der Autobahn A24 ein Autofahrer bei einem Unfall getötet worden. Der Mann war am frühen Samstagmorgen zwischen den Anschlüssen Pritzwalk und Meyenburg (Landkreis Prignitz) in Richtung Hamburg aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, wie der Lagedienst des Polizeipräsidiums in Potsdam mitteilte. Er fuhr demnach in den Straßengraben, wurde aus seinem Wagen geschleudert und verletzte sich dabei so schwer, dass er noch an der Unfallstelle starb.

A13: Kleintransporter fährt auf Laster auf - ein Schwerverletzter

Ein Kleintransporter ist auf der Autobahn A13 mit einem Laster zusammengestoßen. Dessen Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, wie der Lagedienst des Polizeipräsidiums in Potsdam mitteilte. Der Laster war demnach am Samstagmorgen zwischen den Anschlüssen Ortrand und Ruhland bei Straßenglätte ins Schleudern geraten. Dem Fahrer gelang es jedoch, das Fahrzeug zu stoppen. Der Kleintransporter fuhr hinten auf. Dessen Fahrer wurde dabei eingeklemmt und musste von den Rettungskräften aus seinem Fahrzeug geborgen werden. Die Fahrbahn in Richtung Berlin war zweitweise voll gesperrt.

Märkisch-Oderland: Einfamilienhaus brennt in Hoppegarten

In der Nacht zu Samstag ist in Hoppegarten im Landkreis Märkisch-Oderland ein Einfamilienhaus abgebrannt. Die Ursache war zunächst noch ungeklärt. Menschen wurden nicht verletzt, wie der Lagedienst des Polizeipräsidiums in Potsdam mitteilte. Der Bewohner habe sich selbst in Sicherheit gebracht. Das Haus habe am Samstagmorgen komplett in Flammen gestanden. Es sei nicht mehr bewohnbar.

Spree-Neiße: Mehrfamilienhaus brennt - 23 Bewohner in Sicherheit gebracht

In einem Mehrfamilienhaus in Guben im Landkreis Spree-Neiße hat der Keller gebrannt. 23 Bewohner wurden von den Rettungskräften in Sicherheit gebracht. Eine Frau mit einer Corona-Erkrankung wurde ins Krankenhaus gebracht, wie das Lagezentrum des Polizeipräsidiums im Potsdam am Samstag mitteilte. Das Feuer war aus noch nicht geklärter Ursache am Freitagabend ausgebrochen. Die Bewohner wurden in einer Turnhalle untergebracht. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar.

Oberhavel: Mann stirbt bei Arbeiten in Abrisshaus

Bei Arbeiten in einem Abrisshaus in Hohen Neuendorf im Landkreis Oberhavel ist ein Mann von einer einstürzenden Decke erschlagen worden. Der 44-Jährige war am Freitag damit beschäftigt, Klinkersteine aus einer Wand des Hauses zu brechen, als die Decke einstürzte, wie die Polizei mitteilte. Das Gebäude stand leer und war zum Abriss vorgesehen. Der Hauseigentümer, der das leblose Opfer fand, hatte dem Mann die Erlaubnis gegeben, dort zu arbeiten. Ein herbeigerufener Notarzt konnte dem 44-Jährigen nicht mehr helfen. Zuvor hatten andere Medien über den Vorfall berichtet.

( BM/dpa )