Blaulicht-Blog

Mitte: 29-Jähriger angeschossen und schwer verletzt

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Rettungswagen im Einsatz.

Rettungswagen im Einsatz.

Foto: dpa

Im Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 2. Dezember 2022.

Mitte: 29-Jähriger angeschossen und schwer verletzt

Bei einer Auseinandersetzung in Mitte ist ein 29-Jähriger angeschossen und schwer verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge kam es am Donnerstagnachmittag in der Schulstraße zu einem Streit zwischen mindestens drei Menschen, wie die Berliner Polizei am Freitagmorgen mitteilte. Daraufhin habe der mutmaßliche Täter auf den 29-Jährigen geschossen und sei dann zusammen mit seinem Begleiter in einem weißen Wohnmobil geflohen. Der 29-Jährige kam mit einer schweren Schussverletzung oberhalb des Hüftbereichs in ein Krankenhaus. Nun ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung.

Forst: Bundespolizei deckt Großschleusung von 19 Menschen auf

Die Bundespolizei hat nach einem Hinweis von Bürgern bei Forst (Spree-Neiße) 19 Flüchtlinge aufgegriffen. Die Jungen und Männer aus Syrien, der Türkei und dem Irak im Alter von 14 bis 44 Jahren seien am Donnerstag von einem Unbekannten in einem Lastwagen nach Deutschland geschleust und an einem Waldstück abgesetzt worden, teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Die Jugendlichen seien dem Jugendamt in Forst übergeben worden. Die übrigen Männer wurden zur Erstaufnahme des Landes gebracht.

Kurz zuvor hätten Beamte im Ortsteil Sacro der Stadt Forst bei der Kontrolle eines Autos drei Männer ohne Aufenthaltserlaubnis entdeckt, berichtete die Bundespolizei weiter. Der 39-jährige Fahrer und sein 22 Jahre alter Beifahrer hätten sich hingegen mit deutschen Aufenthaltstiteln ausweisen können. Gegen die beiden werde nun wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern ermittelt.

Pankow: Rettungswagen stößt mit Motorrad zusammen

Ein Verkehrsunfall zwischen einem Rettungswagen der Berliner Feuerwehr und einem Motorradfahrer ereignete sich am Donnerstag in Weißensee. Der Rettungswagen im Einsatz soll kurz vor 10 Uhr bei rotem Ampellicht von der Parkstraße nach rechts in die Rennbahnstraße abgebogen sein. Dabei stieß er mit einem Motorrad auf der Rennbahnstraße zusammen. Der 58 Jahre alte Kradfahrer kam mit schweren Verletzungen im Bereich des Kopfes und des Thorax zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Friedrichshain: Fußgänger bei Unfall schwer verletzt

Ein Fußgänger ist bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der 18-Jährige soll gegen 18 Uhr die Fahrbahn der Warschauer Straße in Friedrichshain betreten haben, obwohl die Ampel laut Zeugenaussagen für ihn Rot zeigte. Eine 50-Jährige konnte ihr Auto trotzt Vollbremsung nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen und rammte den Fußgänger, der dadurch mehrere Meter weit weggeschleudert wurde. Der schwerverletzt kam in ein Krankenhaus, die Polizei ermittelt jetzt zum Unfallhergang.

A2: Lkw-Fahrer nach Unfall eingeklemmt

Ein Lkw-Fahrer ist in der Nacht zum Freitag bei einem Unfall auf der A2 zwischen zwei Lkw eingeklemmt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Brandenburg gab es einen Auffahrunfall zweier Lkw in Fahrtrichtung Potsdam zwischen Wollin und Brandenburg an der Havel. Ob der 53 Jahre alte Fahrer bei dem Unfall schwer verletzt wurde, ist noch nicht bekannt. In den frühen Morgenstunden war der Verkehr aufgrund der Bergungsarbeiten noch beeinträchtigt.

A12 Richtung Berlin: Unfall mit mehreren Fahrzeugen - Fahrbahn gesperrt

Auch auf der A12 Richtung Berlin gab es einen Unfall mit mehreren Fahrzeugen. Die Fahrbahn war am Freitagmorgen zwischen Ausfahrt Friedersdorf und Autobahndreieck Spreeau gesperrt, meldete die Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ).

Achsbruch bei Hänger mit heißem Asphalt - 200.000 Euro Schaden

Ein Unfall mit einem heißen Asphalt-Koch-Anhänger hat bei Gühlen-Glienicke (Ostprignitz-Ruppin) für einen Schaden von 200 000 Euro und stundenlange Sperrungen gesorgt. Wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte, war bei dem Vorfall am Mittwoch die Achse des Hängers gebrochen, auf dem der heiße Asphalt-Kocher fest verbaut ist. Das gesamte Fahrzeuggespann des 52-jährigen Fahrers kam ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Zwei Kräne waren nötig, um das verbeulte Gespann von der Straße am ehemaligen Luft-Boden-Schießplatz, auch Bombodrom genannt, zu beseitigen. Das dauerte rund sechs Stunden. Verletzt wurde niemand. Zum Glück sei nur Diesel, aber kein heißer Asphalt ausgelaufen, sagte der Sprecher.

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( BM/dpa )