Berlin

Brandanschlag auf Polizeiautos in Berlin-Neukölln

Ein brennendes Auto.

Ein brennendes Auto.

Foto: David Young/dpa/dpa-tmn/Symbolbild

Brandstiftungen an Autos gehören in Berlin zum Alltag. Diesmal traf es allerdings keine Wagen von Privat- oder Geschäftsleuten.

Berlin (dpa/bb). Zwei Polizeiautos sind in Berlin-Neukölln angezündet worden. Die beiden Mannschaftswagen brannten in der Nacht zu Donnerstag um kurz nach 3.00 Uhr vor der Polizeiwache in der Rollberg-/Ecke Hans-Schiftan-Straße. Polizisten versuchten, die Flammen zu löschen. Erst als die alarmierte Feuerwehr eintraf, wurde der Brand vollständig erstickt. 16 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die beiden Autos brannten trotzdem komplett aus.

Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus und vermutet, die Täter im politisch-extremistischen Bereich. Der dafür zuständige Staatsschutz im Landeskriminalamt (LKA) ermittelt.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) teilte mit: „Wir können diesen unglaublichen Hass nicht nachvollziehen und sind schockiert über diese Tat. Wer Fahrzeuge in direkter Gebäudenähe anzündet, nimmt zusätzlich zum Sachschaden auch schwerste Verletzungen von Menschen in Kauf.“

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) twitterte: „Die Zerstörung von Polizeifahrzeugen ist ein feiger Angriff auf die Handlungsfähigkeit der @polizeiberlin und gefährdet die Sicherheit und Menschenleben in lebensbedrohlichen Situationen.“

( © dpa-infocom, dpa:221201-99-733993/3 (dpa) )