Festnahme

Schüsse auf Autofahrer: Verdächtiger floh aus Gefängnis

Ein Mann trägt Handschellen.

Ein Mann trägt Handschellen.

Foto: Stefan Sauer/dpa/Illustration

Knapp zwei Wochen nachdem ein Autofahrer in Berlin-Lichtenberg angeschossen wurde, hat die Polizei den mutmaßlichen Täter gefasst. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) nahm den 45-jährigen Mann am Sonntagabend in einer Wohnung in Neukölln fest, teilte die Polizei am Montag mit. Nach dem Mann wurde auch aus einem anderen Grund schon länger gesucht: er war am 4. Oktober aus dem offenen Vollzug eines Gefängnisses geflohen. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Intensive Ermittlungen und eine gezielte Fahndung einer Mordkommission hätten jetzt zu dem Verdächtigen geführt, so die Polizei.

Berlin (dpa/bb). Knapp zwei Wochen nachdem ein Autofahrer in Berlin-Lichtenberg angeschossen wurde, hat die Polizei den mutmaßlichen Täter gefasst. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) nahm den 45-jährigen Mann am Sonntagabend in einer Wohnung in Neukölln fest, teilte die Polizei am Montag mit. Nach dem Mann wurde auch aus einem anderen Grund schon länger gesucht: er war am 4. Oktober aus dem offenen Vollzug eines Gefängnisses geflohen. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Intensive Ermittlungen und eine gezielte Fahndung einer Mordkommission hätten jetzt zu dem Verdächtigen geführt, so die Polizei.

Der Täter hatte am Mittag des 16. November von einem Gehweg aus mehrmals auf das fahrende Auto des 55-jährigen Opfers geschossen. Der Fahrer wurde schwer verletzt. Fotos zeigten die zersplitterte Heckscheibe des getroffenen Wagens. In Zeitungsberichten hieß es, der Täter habe sieben Mal geschossen. Dann floh er. Opfer und Täter sollen laut einem „Bild“-Bericht aus dem Kosovo stammen, bei dem Angriff soll es um einen Streit um eine Frau gegangen sein.

( © dpa-infocom, dpa:221128-99-696806/2 (dpa) )